Unsere Künstler

Stefan Emanuel Knauer

Foto: privat

Stefan Emanuel Knauer | geb. 1980 in Lichtenfels (Oberfranken), absolvierte seine Studien in Kath. Kirchenmusik (A), Konzertfach Orgel und Musikpädagogik an den Musikhochschulen Detmold, Heidelberg und Frankfurt/Main. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Tomasz Adam Nowak, Prof. Dr. Martin Sander und Prof. Daniel Roth. Meisterkurse bei int. renommierten Organisten ergänzten seine Ausbildung. Von 2001-2004 wirkte er als hauptamtlicher Organist am Münster St. Nikolaus in Überlingen/Bodensee sowie als Orgeldozent der kirchenmusikalischen C-Ausbildung der Erzdiözese Freiburg. Darüber hinaus war er Bezirkschorleiter und stellv. Bundeschorleiter beim Bodensee-Hegau-Sängerbund. 2002 wurde ihm für seine bisherigen musikalischen Leistungen ein Stipendium der Richard-Wagner-Stipendienstiftung verliehen. 2004-2007 war er als Kantor im Pastoralverbund Bad Lippspringe tätig. Seit 2007 ist er Kantor an St. Lambertus in Erkelenz, einer kirchenmusikalischen Schwerpunktstelle im Bistum Aachen. Neben einer umfangreichen Organistentätigkeit und Probenarbeit mit den verschiedenen Chorgruppen baute er neue musikalische Konzertreihen auf. Ebenso führte
er die Tradition der „Erkelenzer Kirchenmusikwoche“ fort. Unter seinem Dirigat wurden in Zusammenarbeit mit führenden Orchestern und Solisten Orchester- und Orgelmessen aus Barock, Klassik und Romantik, große Chorwerke sowie Oratorien in Konzerten und Hochämtern aufgeführt. Darüber hinaus ist er für die Errichtung einer historischen Klais-Orgel als Chororgel und für den Orgelneubau der großen Hauptorgel an St. Lambertus mitverantwortlich. CD-Einspielungen sowie zahlreiche Konzerte, u.a. mit berühmten Solisten und Chören,
führen ihn in bedeutende Kirchen und Kathedralen im In- und Ausland.


Hans-André Stamm, Martin Schröder, Flavius Petrescu

Foto: Barbara Frommann

Hans-André Stamm | geboren 1958 in Leverkusen, erhielt Orgel- und Klavierunterricht seit dem 7. Lebensjahr. 1973-1976 Studium des künstlerischen Orgelspiels am Conservatoire Royal de Musique in Lüttich bei Hubert Schoonbroodt. 1976-1980 Studium der kath. Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik im Hauptfach Klavier an der Robert-Schumann- Hochschule Düsseldorf. Seit 1983: Veröffentlichung zahlreicher eigener Kompositionen und Bearbeitungen sowie viele CD-Einspielungen als Organist, aber auch etliche seiner Orchester-, Chor- und Operneinspielungen. Hans-André Stamm lebt als freischaffender Komponist und Konzertorganist in Leverkusen. Als Orgelvirtuose tritt er sowohl solistisch als auch im Ensemble u.a. mit Trompete oder Flöte auf.

Martin Schröder | geboren 1977 in Gräfelfing, spielt seit seinem 9. Lebensjahr Trompete. 2000-2005: Studium der Musikpädagogik im Hauptfach Trompete an der Hochschule für Musik Detmold bei F. Dweir. 2005-2007: Künstlerisches Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. N. Gildner. Seit 2004: Trompeter und Arrangeur des Quintetts „Ruhrblech“. Seit 2001: CD-Veröffentlichungen mit Hans-André Stamm. Freiberufliche Konzerttätigkeit in Deutschland, Frankreich, Belgien und Südkorea. » www.trompete-und-orgel.de

Foto: Florina Peteau

Flavius Petrescu | stammt aus einer Musikerfamilie und wurde in Rumänien geboren. Nach dem Musikgymnasium begann er 2003 sein Trompetenstudium in Deutschland an der „Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf“ bei Prof. Edmund Buschinger. 2006 wechselte Flavius Petrescu in die Trompetenklasse von Prof. Matthias Höfs an die „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Aushilfsengagements als Orchestermusiker führen ihn regelmäßig zu deutschen sowie internationalen Orchestern, u.a. den Duisburger Philharmonikern, den Bochumer Symphonikern, den Essener Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Aachen, den Dortmunder Philharmonikern, dem WDR Rundfunkorchester Köln sowie dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Flavius Petrescu hat neben Solo-Recitals bereits zahlreiche Konzerterfahrungen sammeln können. So spielte er als Solist z.B. mit dem Rundfunk Sinfonie Orchester Bukarest, der „Banater Philharmonie“ Temeswar, der „Dinu Lipatti“ Philharmonie Satu Mare, dem Philharmonischen Orchester Tirgu Mures/Siebenbürgen. Zur Zeit spielt Flavius Petrescu als Soloflügelhornist und Trompeter bei dem Landespolizeiorchester NRW.


Johannes Zeinler

Foto: privat

Johannes Zeinler | geboren 1993 in Tulln an der Donau bei Wien. Der österreichische Organist Johannes Zeinler begann seine musikalische Laufbahn an der örtlichen Musikschule. Nach einem Jungstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Fach Orgel bei Klaus Kuchling setzte er seine Ausbildung dort im Fach Orgel bei Pier Damiano Peretti, Klavier bei Christiane Karajev und Kirchenmusik fort. Es folgte ein Studienjahr in Toulouse, wo er wichtige Impulse im Bereich Orgel bei Michel Bouvard und Jan Willem Jansen und Cembalo bei Yasuko Bouvard erhielt. Derzeit befindet sich Johannes im Masterstudium Claviorganum an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo er sich vertieft im Bereich der Alten Musik in Orgel bei Wolfgang Zerer und Cembalo bei Menno van Delft weiterbildet. Nach bereits mehrfachen Wettbewerbserfolgen in jungen Jahren, unter anderem in Wiesbaden 2012, Kitzbühel 2012 und Liechtenstein 2013, gewann er sowohl den 1. Preis beim renommierten internationalen Orgelwettbewerb in St. Albans 2015, als auch den prestigeträchtigen „Grand Prix de Chartres“ im Jahr 2018. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn bereits an bedeutende Orte in ganz Europa und Übersee, wie dem Kings College Cambridge, Bavokerk Haarlem, Kathedrale von Poitiers, St. Croix Bordeaux, Mariinsky Theater St. Petersburg und Notre Dame de Paris.Johannes Zeinler | geboren 1993 in Tulln an der Donau bei Wien. Der österreichische Organist Johannes Zeinler begann seine musikalische Laufbahn an der örtlichen Musikschule. Nach einem Jungstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Fach Orgel bei Klaus Kuchling setzte er seine Ausbildung dort im Fach Orgel bei Pier Damiano Peretti, Klavier bei Christiane Karajev und Kirchenmusik fort. Es folgte ein Studienjahr in Toulouse, wo er wichtige Impulse im Bereich Orgel bei Michel Bouvard und Jan Willem Jansen und Cembalo bei Yasuko Bouvard erhielt. Derzeit befindet sich Johannes im Masterstudium Claviorganum an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo er sich vertieft im Bereich der Alten Musik in Orgel bei Wolfgang Zerer und Cembalo bei Menno van Delft weiterbildet. Nach bereits mehrfachen Wettbewerbserfolgen in jungen Jahren, unter anderem in Wiesbaden 2012, Kitzbühel 2012 und Liechtenstein 2013, gewann er sowohl den 1. Preis beim renommierten internationalen Orgelwettbewerb in St. Albans 2015, als auch den prestigeträchtigen „Grand Prix de Chartres“ im Jahr 2018. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn bereits an bedeutende Orte in ganz Europa und Übersee, wie dem Kings College Cambridge, Bavokerk Haarlem, Kathedrale von Poitiers, St. Croix Bordeaux, Mariinsky Theater St. Petersburg und Notre Dame de Paris.


Warnfried Altmann, Andreas „Scotty“ Böttcher

Foto: Jens Wolf

Warnfried Altmann | geboren 1958, Studium an der Musikhochschule Dresden. Hauptfach Saxophon. Lange Jahre Big-Band-Musiker. Seit Anfang der 80er verschiedene kammermusikalische Formationen und Kompositionstätigkeit mit zahlreichen Bühnen- und Filmmusiken, Kammermusik und Chorwerken. Hauptschaffensfeld Improvisation auch mit Künstlern anderer Bereiche. 2009 Aufnahme der Komposition „Requiem für B“ in die Yad Vashem Library, Jerusalem. 1990 – 2010 Lehrauftrag für Improvisation Universität Magdeburg. Künstlerischer Leiter der Reihe „Jazz in der Kammer“, Forum Gestaltung Magdeburg. Zahlreiche CD-Produktionen, intensive Konzerttätigkeit.
www.warnfried-altmann.de

Foto: Henrik Meyer

Andreas „Scotty“ Böttcher | Schon während seines Studiums an der Dresdner Musikhochschule spielte Andreas „Scotty“ Böttcher in verschiedenen Formationen mit namhaften Jazzmusikern zusammen. Obwohl er außer Klavier auch Komposition studiert hat und etliche seiner Werke mit Erfolg aufgeführt wurden, gilt sein vorrangiges Interesse jedoch der Improvisation. Dabei pflegt er einen Musikstil, der seine Wurzeln zwar im Jazz und Rock hat, von da ausgehend jedoch eine breite Palette verschiedenster Einflüsse nutzt. Der Einsatz mehrerer Instrumente sorgt für zusätzliche Farben; Andreas „Scotty“ Böttcher eignete sich noch Fähigkeiten an Vibraphon, Orgel, Synthesizer und Bassgitarre im Alleingang an. Seine Aktivitäten führten ihn in viele Länder Europas und sind auf einer Vielzahl von CDs dokumentiert. Einspielungen und Konzerte mit Lisa Bella Donna, Mack Goldsbury, Erik Unsworth, Günter Heinz, Friedbert Wissmann, Ulrich Thiem, Lou Grassi und Ernst Bier seien hier als Höhepunkte genannt.


Barry Jordan

Foto: privat

Barry Jordan | geboren 1957 in Südafrika, studierte in Kapstadt, später in Wien und Lübeck. 1994 wurde er als Domorganist und Domkantor an den Dom zu Magdeburg berufen und 2004 zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Barry Jordan hat sich durch eine umfangreiche und hervorragende Konzerttätigkeit vor allem als Organist, aber auch als Domchorleiter in Magdeburg und im Ausland ausgezeichnet. Zahlreiche CD-Einspielungen geben davon Zeugnis. Bemerkenswert ist auch, dass er in der Kirchenmusik immer wieder mutig und erfolgreich neue Wege beschritt. Große Verdienste hat er sich um den Bau der Orgeln im Magdeburger Dom erworben.

www.barryjordan.de

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Joachim Thoms

Foto: Uta Protzmann

Joachim Thoms | ist der Künstler, der als Crossover-Organist mit abwechslungsreichen Programmen unterwegs ist. Bekannte Melodien klingen auf seinem Instrument völlig neu und überraschend anders. Seine Konzerte führen durch ganz Deutschland.

Joachim Thoms spielt Orgel, singt und moderiert, so wie Sie es noch nie gehört haben. Er ist Konzertorganist mit den Kernbereichen Improvisation und Jazz. Seine Karriere als Musiker begann mit verschiedenen Bandengagements als Sänger, Gitarrist und Bassgitarrist, gefolgt von einem Studium der Kirchenmusik in Görlitz und einem Orgelimprovisationsstudium in Greifswald. Er arbeitete als Organist und Cembalist. Mittlerweile ist er neben seiner 50% Kirchenmusikertätigkeit an der katholischen Pfarrkirche St. Josef Berlin-Weißensee hauptsächlich als Organist, Sänger und Entertainer aktiv.


Martin Sturm

Foto: Guido Werner

Martin Sturm | geboren 1992 im bayerischen Velburg, seit Oktober 2019 Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe: u.a. 1.Preis und Sonderpreis für die beste Leistung an historischen Orgeln des Interpretationswettbewerbes der Internationalen Orgelwoche Nürnberg 2018, 1.Preis des Internationalen Improvisationswettbewerbes Schwäbisch Gmünd 2017, 1.Preis des Improvisationswettbewerbes des International Organ Festivals St. Albans 2013.
2018 „Kulturpreis Bayern“ der Bayernwerk AG unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2017 Förderpreis der Keck-Köppe-Stiftung des Universitätsbundes Würzburg für „außergewöhnliche Leistungen“.
Internationale Konzerttätigkeit als Interpret und Improvisator. Von 2013-2019 Lehrtätigkeiten an den Hochschulen in Würzburg und Leipzig sowie zahlreiche Kurse und Vorträge. Intensives Schaffen als Komponist, u.a. Kompositionsaufträge durch den Monteverdichor Würzburg und die John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt. Ebenso als künstlerischer Berater bei verschiedenen Orgelneubauten und Restaurierungen tätig. Studium der Kirchenmusik (A-Examen ) an der HfM Würzburg bei Prof. Christoph Bossert sowie 2017-2019 Meisterklassenstudium an der HMT Leipzig bei Prof. Martin Schmeding und Prof. Thomas Lennartz als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.


Axel LaDeur

Foto: Nils Ole Peters

Axel LaDeur | ist Kirchenmusiker an der Kreuzkirche in Hannover, wo er vielbeachtete Musikreihen etablierte. Ein breit gefächertes Repertoire (von Bach bis Jazz) führt ihn durchs In- und Ausland (Schwerpunkt Brasilien). Zusammenarbeit mit dem Saxofonisten Thomas Zander, gemeinsame CD-Produktion.
Er ist Orgelbegleiter renommierter Chöre, z.B. Norddeutscher Figuralchor, Knabenchor und Mädchenchor Hannover, NDR-Radiophilharmonie („Paulus“, F. Mendelssohn), Konzertmitschnitte und Live-Übertragungen in Rundfunk und Fernsehen.
Kirchenmusicals, Orgelmärchen für Kinder und Orgel-Filmmusik („Nosferatu“/„Modern Times“, sein Chaplin-Projekt mit Improvisationen zu Stummfilmen von Charles Chaplin) bilden einen Schwerpunkt in seinem Schaffen, ebenso wie seine moderierten Orgelkonzerte.


Tobias Frank

Foto: Ran Keren

Tobias Frank | Kantor und Organist an St. Lukas in München, Kulturkirche und Dom der Protestanten. Nach seinem Studium an der Münchner Musikhochschule folgten Studien der anglikanischen Kirchenmusik und Orgel in England bei Timothy Brown und David Briggs sowie Meisterkurse bei Vincent Warnier und Jane Parker-Smith. Zunächst war er Dekanatskantor in Fürstenfeldbruck, bevor er von 2008 bis 2015 Kantor an der Stadtkirche St. Johannis im mecklenburgischen Neubrandenburg und künstlerischer Leiter der dortigen Internationalen Orgeltage war. Orgelkonzerte führten ihn regelmäßig ins In- und Ausland, so zum Beispiel in bedeutende Kirchen und Kathedralen in Großbritannien, Dänemark, Belgien, Frankreich, Schweden, Österreich und Italien. Für seine bei den Labels Hänssler und Rondeau erschienenen CD-Einspielungen erhielt er in der internationalen Fachpresse einhelliges Lob. Produktionen für den Rundfunk und Aufgaben als Arrangeur und Herausgeber für den Bosse-, den Bärenreiter- und den Carus-Verlag runden seine Arbeit ab. www.tobiasfrank.org


Susanna Veerman, Wim Does

Foto: privat

Susanna Veerman (*1975) | studierte in Moskau am Tschaikowski Konservatorium, wo sie 1997 ihr Chorleiterdiplom ablegte. 2001 erwarb sie am Sweelinck Konservatorium zu Amsterdam das Master Diplom Chorleitung. Das Master Diplom Orgel erhielt sie 2005 am Rotterdamer Konservatorium bei Ben van Oosten. Zugleich erhielt sie 2002 das Diplom im Fach „Kirchenmusik“. Von 2005-2007 erhielt sie ein Stipendium für Orgel bei Louis Robilliard in Lyon (Frankreich). 2007 wurde ihr von der Akademischen Gesellschaft „Kunst-Wissenschaft-Literatur“ (Paris) die Silbermedaille und 2013 die Goldmedaille für ihre Verdienste um die französische Chor- und Orgelmusik überreicht. Sie ist seit 2013 zudem Delegierte von der Pariser Akademischen Gesellschaft für die Niederlande und schlägt Künstler für eine Medaille vor. 2005 (Haarlem), 2008 (Paris) sowie 2010 (Orléans) und 2012 (Amsterdam) brachte sie 4 viel beachtete Orgel-CDs heraus. Sie und ihr Mann Wim Does bilden ein 4-händiges Orgel-Duo. 2016 nahm sie mit der Pianistin Mirsa Adami und Wim Does die CD „Key Connections“ mit Werken für Orgel & Piano Duo in der Philharmonie Haarlem auf.
Gegenwärtig dirigiert sie 4 Chöre und leitet noch einen eigenen Projektchor. Zugleich ist sie sehr aktiv als Begleiterin bei Chorkonzerten sowohl an der Orgel (Continuo) als auch am Klavier und coacht darüber hinaus Chorsänger. Jedes Jahr organisiert sie mit ihrem Projektchor Konzertreisen ins Ausland.
Seit 2008 leitet sie mit Wim Does eine eigene „W&S Music“ (Coaching und Workshops Orgel- und vokale Musik) in Amsterdam und Apeldoorn. Sie ist hauptamtliche Organistin in der Emmaus-Kirchengemeinde Amsterdam, wo sie 2 historische Orgeln bespielt: die „Hilgers-Orgel“ (1774) in der Boomkerk und die „Cavaillé-Orgel“ (1881) in der Augustinuskerk.
Für mehr Informationen und Bestellungen von CDs können Sie auf ihre website schauen.
www.susannaveerman.com

Wim Does | erhielt das Diplom „Orgel Master of Music“ am Konservatorium von Rotterdam bei Ben van Oosten und studierte Harmonielehre, Fanfare- und Bassband-Leitung. Seit 2010 ist er hauptamtlicher Organist an der St. Augustinuskerk in Amsterdam. Neben seiner eigenen „W&S Music“ als Privat-Dozent und Arrangeur betreut er Orgelkonzerte im In- und Ausland und begleitet viele Chöre auf der Orgel und dem Piano. Mit seiner Frau Susanna Veerman bildet Wim Does ein 4-händiges Orgel-Duo. 2008 und 2010 nahmen sie eine CD in Paris und Orléons (Frankreich) auf. 2013 folgte die Aufnahme einer Solo-CD von Wim Does in der St. Aloysiuskerk in Utrecht. Im gleichen Jahr empfing er die „Diplôme Medaille d’Argent“ für seine Verdienste um die französische Orgelmusik. 2016 kam die CD heraus, die er mit Susanna Veerman und der Pianistin Mirsa Adami in der Philharmonie Haarlem aufgenommen hat. 2017 spielte er ein Solo-Orgelkonzert in der St. Paul’s Chathedral London ein. Wim Does ist Vorstandsmitglied des „Koninklijke Christelijke Zangersbond“ (KCZB).
Für mehr Informationen und Bestellungen von CDs können Sie auf seine website schauen.
www.wimdoes.com

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Klaus Geitner, Dirk-Michael Kirsch

Foto: Karl-Heinz Fr.

Klaus Geitner | geboren in München. Nach Studien bei Christian Kroll (Orgel) und Hans Rudolf Zöbeley am Richard-Strauss-Konservatorium setzte er seine Ausbildung in Augsburg und Salzburg (Mozarteum) fort; dort in der Orgelklasse von Prof. Stefan Klinda. Ergänzende Studien führten ihn zu Nikolaus Harnoncourt, Hermann Max, Michael Radulescu, Ton Koopman, Olivier Latry, Mari-Claire Alain, Jean Langlais, Daniel Roth, Gaston Litaize, Zsigmond Szathmáry, Jon Laukvik, Frieder Bernius und Guy Bovet.
Seit 1983 wirkt Klaus Geitner an der Himmelfahrtskirche München-Sendling; 2007 wurde er zum Dekanatskantor für München-Süd berufen, zwei Jahre darauf folgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor (KMD). Neben seinen Aufgaben als Organist und Kantor leitet Geitner den Chor der Himmelfahrtskirche; 1990 gründete er das Ensemble „Il concerto piccolo“, das sich auf die Aufführungspraxis des 17. Und 18. Jahrhunderts spezialisiert hat. Er initiierte maßgeblich den Neubau der 1994 eingeweihten Orgel durch die Firma Hermann Eule. Seitdem erklingt sie nicht nur im Gottesdienst, sondern auch bei zahlreichen Konzerten; unter anderem rief Geitner die Reihe „Orgelmusik bei Kerzenschein“ und die „Sendlinger Orgelnacht“ ins Leben. Sie sind feste Bestandteile eines umfangreichen kirchenmusikalischen Programms, das Geitner alljährlich organisiert.
Rundfunk- und Plattenaufnahmen sowie Konzerte im In- und Ausland ergänzen seine künstlerische Tätigkeit; als Organist spielte Geitner zuletzt unter anderem in den Domen zu Altenberg, Bamberg, Berlin, Magdeburg, Passau und Salzburg. Klaus Geitner ist darüber hinaus zertifizierter Orgelsachverständiger (VOD) und wurde 2015 vom Landeskirchenrat zum amtlichen Orgelsachverständigen der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern ernannt. In dieser Funktion ist er u.a. für die geplante Restaurierung der bedeutenden Steinmeyer-Orgel von St. Lukas in München tätig.
www.himmelfahrtskirche-musik.de

Foto: privat

Dirk-Michael Kirsch | 1965 in Westerland / Sylt geboren. Nach dem Abitur studierte er Oboe bei Prof. Hagen Wangenheim an der Hochschule für Musik – München.
Dem Studium folgten Engagements als Oboist in zahlreichen Orchestern sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen (BR, SWF, ORF, Calig, BayerRecords). Auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, speziell der Kammermusik konnte er durch die Teilnahme am Cantiere internationale d’arte in Montepulciano sowie der Mitgliedschaft im „Ensemble für Neue Musik – München“ und vielen anderen Kammermusikensembles reichhaltige Erfahrungen sammeln. Er lebt als freischaffender Oboist und Komponist in München
Dirk-Michael Kirsch unterrichtet neben seiner regen Konzerttätigkeit seit 1992 am musischen Gymnasium St. Stephan in Augsburg, an der Musikschule Grünwald und erhielt einen Lehrauftrag an der Universität-Augsburg sowie eine Gastdozentur an der Anton-Bruckner-Universität Linz. Er ist außerdem festes Mitglied des Dozentenensembles der Baumburger Musikseminare.
Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik inspiriert ihn zu eigener kompositorischer Tätigkeit. Seine Werke suchen ihre stilistischen Ansatzpunkte in den verschiedenen Strömungen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, aber auch bei den Minimalisten mit deren Verwendung einer stets weitgehend tonalen Klangsprache. Seine Kompositionen finden in den letzten Jahren vermehrt Eingang in die Konzertprogramme. Er schrieb neben einer Anzahl von Kammermusiken ein Tuba-, ein Englischhorn- sowie ein Oboenkonzert und das Oratorium „Hymnen an die Nacht“ für Soli, Chor und Orchester. Mehrere seiner Kompositionen für Oboe solo waren Pflichtstücke bei internationalen Wettbewerben.


Hans Leitner

Foto: privat

Hans Leitner | 1961 in Traunstein geboren. Nach dem Abitur studierte er Katholische Theologie, katholische Kirchenmusik und das Konzertfach Orgel in München. 1982-1989 war er ständiger Vertreter seines Lehrers, des Domorganisten Prof. Franz Lehrndorfer am Münchner Liebfrauendom. 1988 gewann er den Rottenburger Improvisations-Wettbewerb. Nach seiner Priesterweihe 1990 wirkte er als Kaplan in München-Milbertshofen.
1992 wurde er als Domorganist und Domvikar an den Hohen Dom St. Stephan zu Passau berufen, wo er auch als Orgelsachverständiger der Diözese Passau wirkte. Seit Herbst 2003 ist Hans Leitner Domorganist und Domvikar am Dom Zu Unserer Lieben Frau in München.
An der Hochschule für Musik und Theater München hatte er von 2003 – 2011 einen Lehrauftrag für Liturgik und Kirchenmusikalische Praxis inne. Hans Leitner ist Herausgeber verschiedener Orgelwerke und Verfasser von Beiträgen zu musikgeschichtlichen, organologischen und theologischen Themen. Zahlreiche CD- und Fernsehaufnahmen sowie Kompositionen für Orgel, Chor- und Bläsersätze dokumentieren sein umfangreiches künstlerisches Schaffen.
2012 wurde ihm von Papst Benedikt XVI. der Titel „Monsignore“ verliehen. Zwischen Herbst 2016 und Herbst 2018 leitete er kommissarisch die Münchner Dommusik.


Torsten Pech, Uwe Komischke

Foto: Winfried Willems

Thorsten Pech | geboren 1960 in Wuppertal. 1980 Kantorenexamen, 1983 Künstlerische Reifeprüfung Orgel, dann 1985 Dirigentendiplom in Wien. Seit 40 Jahren als Kantor tätig, zudem Konzertorganist und Dirigent im In- und Ausland. Seit 1989 Dirigent beim Düsseldorfer Bachverein (www.bachverein-duesseldorf.de) und seit 2003 beim Konzertchor Wuppertal (www.konzertchor-wuppertal.de). Rundfunk-, Schallplatten- und Fernseh-produktionen. 1998 Titel ‚Musikdirektor‘. 2016 Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Springmann-Stiftung.
www.thorsten-pech.com

Uwe Komischke | geboren 1961 in Schwelm. 1983 1. Solotrompeter bei der Münchner Philharmonie unter Sergiu Celibidache. Solistische Tätigkeit im In- und Ausland. Rundfunk-, Schallplatten- und Fernsehproduktionen. 1993 Gastprofessor in Tokio, seit 1994 Professor für Trompete an der Hochschule „Franz Liszt“ Weimar.
www.uwe-komischke.com


Sebastian Freitag

Foto: André Heinermann

Sebastian Freitag | in Paderborn geboren, studierte Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik in Detmold u.a. bei Gerhard Weinberger und Martin Sander (Orgel) sowie Tomasz Adam Nowak (Improvisation). Seine Studien schloss er mit dem Konzertexamina Orgel ab. Meisterkurse u.a. bei Edgar Krapp, Michael Radulescu und Wolfgang Zerer ergänzen die Ausbildung.
Nach verschiedenen Stationen als Organist und Chorleiter wirkte Sebastian Freitag von 2011 bis 2013 als Interims-Domorganist am Hohen Dom zu Paderborn. Seit Oktober 2013 ist er Dekanatskirchenmusiker in Paderborn und künstlerischer Leiter einer Konzertreihe. Seit dem Wintersemester 2017 hat er ferner einen Lehrauftrag für Orgel an der Universität Paderborn.
Im Jahr 2018 brachte Sebastian Freitag in 15 Konzerten das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs zur Aufführung. 2019 folgte die Gesamtaufführung der Orgelwerke von César Franck.
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Konzerte im In- und Ausland ergänzen seine künstlerische Tätigkeit. 2014 erschien beim Label Paschen Records seine Debut CD „Sonorities – Himmlische Klangwelten“, die er gemeinsam mit der Cellistin Jana Telgenbüscher eingespielt hat.


Matthias Mück, Gerhard Vinatzer

Foto: Jutta Mück

Matthias Mück | geboren 1967. Früher Klavierunterricht und Chorausbildung. Ab 1982 Studium kath. Kirchenmusik in Mainz, dann in Frankfurt, 1998 A-Examen. 1983 erste Organistenstelle in Mainz, seit 1990 auch Chorleiter. Aufbaustudium Orgelimprovisation in Mainz, 2001 Konzertexamen Orgelimprovisation. Seit 2000 Kathedralmusiker, Kantor und Organist in Magdeburg (Kathedrale St. Sebastian). Regelmäßige Orgelkonzerte im In- und Ausland. Im Bistum Magdeburg Dozent für Musikgeschichte, Chorleitung und Orgel (C-Kurs) sowie seit 2007 Orgelsachverständiger.
www.kathedralmusik.de/personen

foto: privat

Gerhard Vinatzer | geboren in Bischofshofen (Österreich), dort mit 8 Jahren erster Instrumentalunterricht (Tenorhorn). Im Alter von 10 Jahren begann die Ausbildung an der Posaune am Salzburger Musikschulwerk. 1992 Beginn des Studiums im Konzertfach Posaune an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Horst Kühlböck, von 1994-1998 ergänzt durch das Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik. 2000 schloss Gerhard Vinatzer das Studium im Konzertfach Posaune mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Seit 1999 vielfältige Engagements in verschiedenen Orchestern wie z.B. am Staatstheater am Gärtnerplatz (München), am Musicaltheater Colosseum (Essen) oder auch am Gewandhaus (Leipzig). Seit 2006 ist er in der Philharmonie Magdeburg als Wechselposaunist tätig.


Stefan Donner

Foto: Reinhard Steiner

Stefan Donner | studierte zunächst Orgel an der Wiener Musikuniversität, wo Peter Planyavsky und Martin Haselböck zu seinen Lehrern zählten. Es folgten Studien am Conservatorium van Amsterdam sowie an der Eastman School of Music in Rochester NY (USA), wo er im Rahmen eines Fulbright Stipendiums Orgel und Cembalo studierte. Preise bei internationalen Orgelwettbewerben sowie CD-Einspielungen bezeugen seine erfolgreiche Laufbahn.
Bisherige Konzertengagements führten ihn durch ganz Europa, in die Türkei, nach Israel, in die USA und nach Australien. Als gefragter Solist konzertiert er auch regelmäßig bei Festivals (darunter Terra Sancta Organ Festival und Tallinn Organ Festival). Im Oktober 2017 hielt er an der Krakauer Musikschule eine Meisterklasse über J.S.Bachs Orgel-Triosonaten.


Albrecht Koch

Foto: Martin Förster

Albrecht Koch | geboren in Dresden, ist seit 2008 Kantor und Organist am Freiberger Dom, wo ihm mit der Großen Silbermann-Orgel von 1714 eine der weltweit wertvollsten Denkmalorgeln anvertraut ist. Neben seiner umfangreichen Freiberger Tätigkeit wird er auch international geschätzt. So gastierte er in den letzten Jahren u.a. beim Bachfestival Leipzig, dem Orgelfestival Holland, dem Festival d’Orgue de Monaco oder bei den Dresdner Musikfestspielen, in zahlreichen europäischen Ländern sowie in Australien. Zahlreiche Produktionen für Radio, Fernsehen und CDs zeugen zudem von seinem künstlerischen Schaffen.
Albrecht Koch unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, ist Präsident der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V. und hat die künstlerische Leitung der renommierten Silbermann-Tage inne. Er ist Mitglied im Sächsischen Kultursenat und vertritt die Stadt Freiberg in der Vereinigung European Cities of Historical Organs (ECHO).


Matthias Roth

Foto: privat

Matthias Roth | 1971 in München geboren. Er studierte an der Musikhochschule München bei Prof. Franz Lerndorfer, Prof. Edgar Krapp (Orgel), Roderich Kreile, Prof. Wolfram Menschick, Prof. Michael Gläser (Chorleitung) und erwarb das A-Examen der Evangelischen Kirchenmusik, das Pädagogische Diplom im Fach Orgel sowie das Meisterklassendiplom im Fach Orgel. Das einjährige Praktikum der Kirchenmusik führte ihn nach St. Anna/Augsburg. Improvisationskurse bei Prof. Hans Haselböck (Wien), Prof. Gerd Wachowski (Frankfurt) und Prof. Wolfgang Seifen (Kevelaer) runden seine fachliche Ausbildung ab, die er seit einigen Jahren im Fach „Alexandertechnik“ erfolgreich erweitert.
Er errang zwei erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ (München) in den Wertungen ‚Literatur‘ und ‚Improvisation‘. Außerdem wurde er mit dem Nachwuchsförderpreis der Stadt Germering und dem Förderpreis des Rotary-Clubs München-Land ausgezeichnet. Seine bisherige Konzerttätigkeit als Solist und Continuospieler führten ihn in zahlreiche Länder von Deutschland bis Singapur. CD-Einspielungen ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.
Seit 1999 ist er hauptberuflicher Kantor an der Evang. Stadtkirche Bad Reichenhall und Dekanatskantor im Dekanat Traunstein. Matthias Roth ist auch als Komponist tätig und ein gefragter Pädagoge; beim Wettbewerb um den „Prof.-Fritz-Ruf-Förderpreis“ war er mehrmals in der Jury vertreten. Zusätzlich ist er amtlich anerkannter Glockensachverständiger und Mitglied im Arbeitskreis „Kirche & Tourismus“ der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. 2014 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt.