Unsere Organisten 2017

 


ANGELA AMODIO

Geboren 1974 in Bari/Italien. 1997 Diplom im Fach Orgel und Orgelkomposition mit der besten Note beim Conservatorio di Musica „N. Piccinni“. Meisterkurse im In- und Ausland bei Josef Mas I Bonet, Olivier Latry, Michael Radulescu, Klemens Schnorr, Luigi Ferdinando Tagliavini und Wolfgang Zerer.

Konzerttätigkeit sowohl als Solistin, als auch in Zusammenarbeit mit Chören, Solisten und Ensembles in Italien, Deutschland, Österreich, Spanien, Portugal, Ungarn, Slowakei, Polen und Dänemark. Preisträgerin bei verschiedenen Wettbewerben (1999 beim internationalen Orgelwettbewerb in Cremolino, 2001 beim Orgelwettbewerb „Premio Benedetto XII“ in Gravina di Puglia, 2002 beim internationalen Orgelwettbewerb „Francesco d’Onofrio“ in Carunchio). 2001 Abschlussprüfung des Aufbaustudienganges „Künstlerische Ausbildung“ im Fach Orgel bei Klemens Schnorr.

1999 bis 2001 Organistin an St. Albert in Freiburg i. Br. 2005 Diplomprüfung im Fach Orgel-Konzertfach bei Michael Radulescu an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Seit 2002 ist sie Organistin und Organisatorin der kirchenmusikalischen Agenden an St. Gabriel in Maria Enzersdorf; an der Rieger-Orgel des Hauses produzierte sie 2012 eine CD unter dem Titel „Magnificat – Orgelklänge aus St. Gabriel“.


FABIEN CHAVROT

1986 bei Paris geboren, begann Fabien Chavrot sechsjährig mit dem Cellospiel. Mit elf Jahren startete er seine pianistische Ausbildung, um sich wenig später in der Klasse von Marie-Ange Lebrun (Paris) dem Orgelspiel zuzuwenden. Am Conservatoire National de Région de Paris (CNR) studierte er das Konzertfach Orgel in der Klasse von Marie-Louise Langlais, wo er 2007 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte. Er vervollständigte seine Ausbildung am Conservatoire National de Région de Saint-Maur bei Eric Lebrun und schloss diese 2010 mit einstimmiger Belobigung der Jury (Gold-Medaille) ab. Bei Thomas Ospital (Paris) vervollkommnet er sich zudem als Improvisator.

2003 wurde Fabien Chavrot zum Titulaire von Notre-Dame-de-l’Assomption in Bougival bei Paris ernannt sowie als Co-Titulaire an St-Jean-de-Montmartre und an St-Charles-de-Monceau (Paris) berufen. Aktuell ist er Organist der Cavaillé-Coll-Orgel von St-Jean-de-Montmartre in Paris. Ergänzend zu seiner Konzertaktivität als Solist und Kammermusiker, so in der Duo-Formation „Les Tuyaux à cordes“ mit der Pianistin Marie-Brigitte Gries (London), in ganz Europa, ist Chavrot als Orgelpädagoge tätig.

2011 brachte er an der Cavaillé-Coll-Orgel von St-Jean-de-Montmartre seine erste CD heraus. Das dt. Feuilleton lobte die Interpretationskunst des „jungen Meisterorganisten aus Paris“, seine brillante pianistische Technik und seine klangzauberische Sensibilität im souveränen spielerischen Umgang mit dem Repertoire der symphonischen Orgelschule seines Heimatlandes. Von der renommierten Fachzeitschrift ORGAN wurde er als „Organist of the Year 2015“ geehrt.

» www.fabienchavrot.com


DANIEL CLARK

Der 1973 in Großbritannien geborene Organist hat als Musikstipendiat an der Universität Cambridge bei Peter Hurford und Nicolas Kynaston und an der Eastman School of Music, Rochester/New York, bei David Higgs studiert. Es folgten Meisterklassen mit Alexander Fiseisky, Petr Eben und Naji Hakim.

Zurzeit wirkt er unter anderem als Zweiter Marien-Organist in der Berliner Marienkirche und als Gastorganist im Berliner Dom. Seit 2006 begleitet er auch die monatlichen anglikanischen Gottesdienste in der Dresdner Frauenkirche.

Neben diesen Diensten pflegt er eine rege Konzerttätigkeit mit Engagements in den letzten und kommenden Jahren u. a. im Bamberger Dom, in der Berliner Marienkirche, im Berliner Konzerthaus, in der Dresdner Kreuzkirche, an der Görlitzer „Sonnenorgel“, im 26. Internationalen Orgelzyklus in Frankfurt/Oder, beim Orgelfestival Sønderjylland-Schleswig (Nikolaikirche/Flensburg und Dom/Haderslev/Dänemark), im Dom zu Odense/Dänemark, in der Hedvig-Eleonora-Kyrka in Stockholm, in Giles’s Cathedral in Edinburgh, in St. Paul’s Cathedral und in Westminster Abbey und Westminster Cathedral in London. Seine Aufnahme mit Werken von Bach und Buxtehude an der Snetzler-Orgel (Baujahr 1785) in Peterhouse, Cambridge, wurde in der CD-Reihe „Organs of Cambridge“ veröffentlicht.


 MATTHIAS DREISSIG

1979 – 1984 Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Rainer Böhme

1984 – 1988 Zusatzstudium im Rahmen der Absolventenförderung bei KMD Prof. Johannes Schäfer

1983 Teilnahme an den Prager Meisterkursen

1984 Diplom und 4. Platz beim Internationalen Orgelwettbewerb „Prager Frühling“

Seit 1984 Dozent für Orgel an der Evang. Hochschule für Kirchenmusik Halle/Saale

1985 – 1994 Kantor in Bad Frankenhausen/Kyffh.

Seit 1994 Organist der Predigerkirche Erfurt

Seit 1995 Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar

2000 Verleihung des Titels „Kirchenmusikdirektor“

2005 Berufung zum Honorarprofessor an die Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar

Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland (Tschechien, Schweiz, Italien, Rumänien, Frankreich, Polen, Russland, Finnland, Dänemark, Litauen); Aufnahmen für Funk und CD

 


MARIE-THÉRÈSE FINKLER

Geboren 1975 in Ludwigshafen/Rhein.

Erster Klavierunterricht im Alter von 8 Jahren, Trompetenunterricht ab dem 6. Lebensjahr.

1985-1994 Besuch des St. Thomas Gymnasium Wettenhausen.

1987-1995 aktives Mitglied des Chores „Camerata Vocale”, Wettenhausen.

1994/95 Studium an der Hochschule für Musik Würzburg (Orchestermusik) bei Werner Heckmann.

1996-2001 Studium in Karlsruhe (Hauptfach Trompete) bei Prof. Reinhold Friedrich.

Seit 1999 Trompeterin im Philharmonischen Orchester Magdeburg.

Seit 2003 Lehrauftrag am Konservatorium Magdeburg, Korrepetition.

 

 

 

 


MARKUS FINKLER

Geboren in Losheim am See/Saarland.

1985 Studium an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken bei Wolfgang Basch.

1989 Hochschulwechsel nach Karlsruhe zu Prof. Reinhold Friedrich.

1991 Examen im Studienfach Orchestermusik und anschließend Aufbaustudium.

1993 Hochschulwechsel nach Berlin zu Prof. Konradin Groth (dort Konzertexamen).

1995 Stipendiat der Herbert-von-Karajan-Stiftung der Berliner Philharmoniker.

Seit 1995 1. Solo-Trompeter der Magdeburgischen Philharmonie.

Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Magdeburg. Solistische Auftritte im In- und Ausland. Gast namhafter Orchester wie z. B. Berliner Philharmonisches Orchester, Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Weimar, Hamburger Philharmoniker, SWR-Sinfonieorchester, hr-Sinfonieorchester u. a.

 

 


TOBIAS FRANK

Tobias Frank ist Kantor und Organist an St. Lukas in München, Kulturkirche und Dom der Protestanten. Nach seinem Studium an der Münchner Musikhochschule folgten Studien der anglikanischen Kirchenmusik und Orgel in England bei Timothy Brown und David Briggs sowie Meisterkurse bei Vincent Warnier und Jane Parker-Smith.

Zunächst war er Dekanatskantor in Fürstenfeldbruck, bevor er von 2008 bis 2015 Kantor an der Stadtkirche St. Johannis im mecklenburgischen Neubrandenburg und künstlerischer Leiter der dortigen Internationalen Orgeltage war.

Orgelkonzerte führen ihn regelmäßig ins In- und Ausland, so zum Beispiel in bedeutende Kirchen und Kathedralen in Großbritannien, Dänemark, Belgien, Frankreich, Schweden, Österreich und Italien. Für seine bei den Labels Hänssler und Rondeau erschienenen CD-Einspielungen erhielt er in der internationalen Fachpresse einhelliges Lob. Produktionen für den Rundfunk und Aufgaben als Arrangeur und Herausgeber für den Bosse-, den Bärenreiter- und den Carus-Verlag runden seine Arbeit ab.

 

» www.tobiasfrank.org

 

 

 


FELIX FRIEDRICH

Organist an der Trost-Orgel der Altenburger Schlosskirche. Rege internationale Konzerttätigkeit sowie Auftritte mit namhaften Orchestern und Dirigenten.

Bisher über 80 CD-Einspielungen und zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen.

1987 Promotion über den Orgelbauer T.H.G. Trost.

Seit 1991 Intendant der „Thüringischen Orgelakademie“.

2003 Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik; 2006 Kulturpreis der Stadt Altenburg; 2015 Ehrennadel des Landesmusikrates Thüringen.

Enge Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und dem Creativen Centrum in Wien.

» www.felixfriedrich.de

Im Schaffen des bekannten österreichischen Komponisten Maximilian Kreuz nehmen neben der Kammermusik die Orgelwerke einen wichtigen Platz ein. Speziell für die Telemann-Ehrung 2017 schuf er sein im Konzert erklingendes Variationswerk.

» www.maxkreuz.at


PETER FRISÉE

Peter Frisée wurde 1983 in Graz geboren, studierte bei Ernst Triebel, Michael Kapsner und Roman Summereder. Seine Studien schloss er mit Auszeichnung ab, Kurse und Meisterkurse ergänzen seine Ausbildung. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe.

Seit 2004 ist er Organist der Erlöserkirche Am Schüttel und bekleidet das Amt des Dekanatskantors des Dekanats Wien II. 2008 initiierte er das Orgelfest „Mariatrost Graz“, gründete die Serie „Kultur im Prater“ und nahm die fortwährende Tätigkeit für Concilium musicum Wien und Haydn-Gesellschaft Wien auf. Peter Frisée war als Kirchenmusikreferent der Erzdiözese Wien tätig.

Seit 2012 ist er künstlerischer Leiter von „Das Orgelfest“ in Wien. Konzerte als Solist und Ensemblemusiker an Orgel und Cembalo in Europa, Afrika, Lateinamerika und Fernost, Unterrichtstätigkeit, Publikationen, sowie Tonträger-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen runden seine Tätigkeit ab. Er ist als Moderator für Kulturreisen und auf Radio Klassik Stephansdom tätig.

 

 

 

 


KLAUS GEITNER

Klaus Geitner wurde in München geboren. Nach Studien am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium setzte er seine Ausbildung in Augsburg und Salzburg (Mozarteum) fort; dort in der Orgelklasse von Prof. Stefan Klinda. Ergänzende Studien führten ihn u. a. zu Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman, Olivier Latry und Marie-Claire Alain.

Seit 1983 wirkt Klaus Geitner an der Himmelfahrtskirche München-Sendling; 2007 wurde er zum Dekanatskantor für München-Süd berufen, zwei Jahre darauf folgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. Konzerte im In- und Ausland ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.

Klaus Geitner ist darüber hinaus zertifizierter Orgelsachverständiger (VOD) und wurde 2015 vom Landeskirchenrat zum amtlichen Orgelsachverständigen der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern ernannt.


AGNES GOERKE

Agnes Goerke studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover (Ulrich Bremsteller/Orgel, Bernd Goetzke/Klavier, Heinz Hennig/Chorleitung) sowie an der University of California, Berkeley (Larry Moe/Orgel, Philipp Brett/Chor- und Orchesterleitung). Sie nahm an internationalen Meisterkursen teil mit Harald Vogel, Lionel Rogg, Guy Bovet, Gillian Weir, Daniel Roth und Kimberly Marshall.

Nach dem A-Examen 1990 arbeitete sie als Kreiskantorin an der Pankratiuskirche in Burgdorf und später als Kantorin der Stephanuskirche in Düsseldorf. Seit 1999 lebt Agnes Goerke mit ihrer Familie in Finnland, wo sie als freischaffende Kirchenmusikerin in der deutschen und der anglikanischen Gemeinde Helsinki sowie in verschiedenen finnischen Kirchengemeinden Orgel spielt und Chorprojekte durchführt. Im Dom zu Turku leitet sie das alljährliche Weihnachtskonzert der deutschen Gemeinde mit Chor, Orchester und Orgel und im Dom zu Helsinki den traditionellen Service of Nine Lessons & Carols.

Neben ihrer kirchenmusikalischen Arbeit unterrichtet Agnes Goerke Klavier an der deutschen Musikschule Helsinki. Unter ihrer Leitung finden jährlich Benefizkonzerte statt, in denen junge Musiker neben Berufsmusikern musizieren. Als Pianistin hat sie musikpädagogische Konzertreihen für Kinder mitgestaltet und diese in vielen Schulen Südfinnlands gespielt.

In ihrer Konzerttätigkeit spielt Agnes Goerke Orgel- und Kammermusik und konzertiert mit Chören und Solisten. Orgelkonzertreisen außerhalb Finnlands führten sie nach Deutschland, Frankreich, Österreich und in die tschechische Republik.


 ROMAN HAUSER

Orgelpunkt_Roman-HauserRoman Hauser wurde 1982 in Schwaz/Tirol geboren. Nach der Matura an der Handelsakademie in Schwaz studierte Roman Hauser Orgel-Konzertfach bei Thomas Schmögner und Michael Gailit an der Privatuniversität Konservatorium Wien. Ab Oktober 2006 führte er seine Studien bei Wolfgang Capek (Konzertfach, IGP Orgel sowie Musikerziehung), Orgelimprovisation bei Johannes Ebenbauer, Chordirigieren bei Johannes Hiemetsberger und Alois Glassner sowie E-Bass bei Willi Langer an der Universität für Musik und Darstellende Kunst fort. Sein Studium beendete er mit ausgezeichnetem Erfolg und Verleihung des akademischen Grades „Magister artium“ im Juni 2012.

Konzertengagements als Organist und Improvisator im In- und Ausland bilden einen wichtigen Teil seiner musikalischen Aktivitäten. Die rege Zusammenarbeit mit diversen Bands, Ensembles und Solokünstlern als Bassist, Keyboarder, Pianist oder Organist runden seine vielfältige Tätigkeit als Musiker ab.

Meisterkurse bei Olivier Latry, Bernhard Haas, Jon Laukvik, Torsten Laux, Ben van Oosten und Jean Guillou. Private Orgelstudien in Improvisation bei Baptiste-Florian Marle-Ouvrard in Paris.

Zurzeit ist Roman Hauser Organist an der Jesuitenkirche in Wien sowie künstlerischer Leiter der Zyklen „Liturgien im Sommer“ und „Die Goldene Stunde“ ebenda.

» www.romanhauser.at


MARTIN HOFMANN

Martin Hofmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover (Lehrer: Prof. Schneider-Pungs und Prof. Ulrich Bremsteller), an der Akademie für Alte Musik in Bremen (Prof. Harald Vogel) und am New England Conservatory of Music in Boston (William Porter). Er absolvierte 1987 das Kirchenmusik A-Examen und erhielt 1993 das Artist-Diploma.

Martin Hofmann hatte verschiedene Kirchenmusikerstellen im norddeutschen Raum und in den USA inne und war Dozent für Orgelspiel und Improvisation am Institut für Kirchenmusik der Universität Greifswald und Landeskirchlicher Orgelsachverständiger für die Pommersche Evangelische Kirche. Seit März 2009 ist er Organist an der Stabkirche zu Hahnenklee, wo er auch schon seit 1998 künstlerischer Leiter einer umfangreichen Konzertreihe ist. Seit 1998 ist er auch Betreuer der bedeutenden historischen Christoph Treutmann-Orgel von 1737 in der Klosterkirche zu Grauhof. Martin Hofmann ist auch Organist an der Paul Gerhardt-Kirche in Lautenthal.

Freiberuflich gibt Martin Hofmann neben Konzerten auch Orgelunterricht. 1989 gewann Martin Hofmann den internationalen César Franck Orgelwettbewerb in Toulouse. Konzerte führten ihn in viele europäische Länder und in die USA. Auch durch Rundfunk- und mehrere CD-Aufnahmen ist Martin Hofmann bekannt.

 

 


 OTTO MARIA KRÄMER

OP2016_KrämerGeboren 1964.

1986 -1994 Studium der Kath. Kirchenmusik Essen und Düsseldorf, Abschluß A-Examen.

Meisterkurse, Schwerpunkt „Orgelimprovisation“ u.a. bei Roth, Litaize, Planyavsky, Seifen, Stockmeier.

1991 – 1993 Organist und Chorleiter an Herz-Jesu Mönchengladbach; seit 1993 Kantor und Organist St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein.

Seit 2013 Lehrbeauftragter für liturgisches Orgelspiel und Improvisation an der HfMT Köln.

Umfangreiche kompositorische Tätigkeit.

CD-Einspielungen u. a. in Rouen, Magdeburg, St. Sebastian, Münster und  Pforzheim.

Regelmäßige Orgelkonzerte und Fortbildungen, Schwerpunkt „Improvisation“, eigene Meisterklassen international.

Gastprofessur für Improvisation am Westminster Choir College Princeton (New Jersey).

Umfangreiche Dirigententätigkeit.

Konzertreihen „Geistliche Musik an St. Peter und Paul“ und „Internationaler Straelener Orgelherbst“.

» www.orgelimprovisationen.de


STEFAN MADRZAK

Orgelpunkt_Stefan_MadrzakDer 1977 in Wesel (NRW) geborene Stefan Madrzak ist heute als Organist, Arrangeur und Improvisator tätig und geht neben seinen Aufgaben als Domorganist und Kantor an St. Patrokli (Soest) einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach.

Sein Repertoire umfasst sowohl klassische Werke der Orgelliteratur aus dem 6. Jhd. als auch eigene Transkriptionen von Werken der Orchester- und Klavierliteratur. Seine Improvisationen sind u. a. durch experimentelle Klänge gekennzeichnet.

Nach dem Studium der Kirchenmusik (A-Examen, Aachen), der künstlerischen Reifeprüfung „Orgel” (Prof. Johannes Geffert, Köln) sowie privater Studien im Bereich der Improvisation (Ansgar Wallenhorst, Ratingen) wurde er 2009 zum Domorganisten und Kantor an St. Patrokli in Soest ernannt.

Gleichzeitig geht er einer umfangreichen Konzerttätigkeit nach, die ihn bislang an bedeutende Kirchen und Kathedralen Europas führte (Berliner Dom, Hamburger Michel, Antwerpen Kathedrale, Gniezno Kathedrale). Im Mai 2015 gastierte er im Rahmen einer 16-tägigen Kalifornienreise in der St. Marys Cathedral (San Francisco) und der Cathedral of our Ladys of the Angels (Los Angeles) erstmalig in den USA.

2012 nahm Madrzak sein erstes Soloalbum auf, das unter dem Titel „Symphonic Thunder” Werke von Bach, Widor, Rachmaninov u. a. umfasst, sowie Improvisationen im Stil der Minimal Music.

» www.stefan-madrzak.de


MICHAEL MATTHES

Nach erstem Klavierunterricht bei Nicole Delannoy studierte Michael Matthes Orgel bei Marie-Claire Alain, Susan Landale, Pierre Cochereau, Pierre Labric und Odile Pierre am Conservatoire national supérieur in Paris. Hier erhielt er 1985 den „Premier Prix“ und 1986 den „Premier Prix d’Excellence“. Gleichzeitig studierte er Harmonielehre, Analyse, Fuge, Orchestrierung und Komposition bei Yvonne Desportes und Marcel Bitsch. 1987 gewann Michael Matthes die Goldmedaille der Fondation G. Cziffra.

Schon im Alter von 19 Jahren gab er sein erstes Orgelkonzert in der Kathedrale Notre-Dame in Paris und wirkte 1986 als jüngster Solist beim französischen Rundfunk. Durch Begegnungen mit Jean-Jacques Grunenwald, Jean Langlais und Olivier Messiaen wuchs seine Leidenschaft für die französische Musik des 20. Jahrhunderts. Heute gilt er als einer der hervorragendsten Vertreter der französischen Orgeltradition.

Michael Matthes ist durch seine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist im In- und Ausland bekannt geworden; er konzertierte mit zahlreichen berühmten Orchestern. Besonders widmet er sich dem Werk Marcel Duprés: Das Orgel-Gesamtschaffen des Komponisten führte Michael Matthes in einem Zyklus von neun Konzerten auf.

Michael Matthes wirkt seit 2000 als Titularorganist an der Kathedrale von Troyes und als Professor an der Staatlichen Musikhochschule in Troyes. Er ist Ritter des „Ordre des Arts et des Lettres“, eine Auszeichnung des französischen Kulturministeriums.

» www.michaelmatthes.com


MATTHIAS MÜCK

Orgelpunkt_Matthias_MückGeboren 1967.

Früher Klavierunterricht und Chorausbildung.

Ab 1982 Studium kath. Kirchenmusik, Mainz, dann Frankfurt, 1998 A-Examen.

1983 erste Organistenstelle Mainz, seit 1990 auch Chorleiter.

Aufbaustudium Orgelimprovisation Mainz, 2001 Konzertexamen Orgelimprovisation.

Besonderes Interesse Orgelimprovisation und „Alte Musik“.

Seit 2000 Kathedralmusiker, Kantor und Organist in St. Sebastian Magdeburg.

Regelmäßige Orgelkonzerte im In- und Ausland.

Regelmäßige Organisation von Orgelkonzerten in St. Sebastian.

Begleiter für Oratorien-Konzerte; Dozent für Musikgeschichte, Chorleitung und Orgel (C-Kurs) Bistum Magdeburg.

Seit 2001 Lehrbeauftragter Orgel Telemann Konservatorium Magdeburg.

Diözesanbeauftragter für das neue Gebet- und Gesangbuch.

Seit 2007 Orgelsachverständiger Bistum Magdeburg.

» www.kathedralmusik.de/personen


 UWE KOMISCHKE / THORSTEN PECH (TROMPETE UND ORGEL)

OP2016_Komischke_PechIm Jahre 1977 musizierten der Trompeter Uwe Komischke und der Organist Thorsten Pech erstmalig zusammen Im Jahr 1991 entstand eine erste CD-Produktion, die durch weitere jährliche Aufnahmen inzwischen auf 26 Einspielungen in unterschiedlichen Besetzungen, bis hin zu 8 Trompeten, Pauken und Orgel angewachsen ist. In den Jahren der regelmäßigen Zusammenarbeit beider Künstler führten Konzertreisen durch ganz Europa und nach Japan.

» www.trompeteundorgel.com

 

UWE KOMISCHKE

1961 in Schwelm/NRW geboren. 1983 1. Solotrompeter bei den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache. Solistische Tätigkeit im In- und Ausland, CD-, Schallplatten- und Fernsehproduktionen. 1993 Gastprofessor in Tokio, seit 1994 Professor für Trompete an der Hochschule „Franz Liszt” Weimar.

» www.uwe-komischke.com

 

THORSTEN PECH

1960 in Wuppertal/NRW geboren. 1976 Kirchenmusikstudium (Kantorenexamen 1980), 1983 Künstlerische Reifeprüfung im Hauptfach Orgel 1985 Dirigentendiplom in Wien. Seit 39 Jahren als Kantor tätig, zudem Konzertorganist und Dirigent im In- und Ausland. Seit 1989 Künstlerischer Leiter und Dirigent beim Düsseldorfer Bachverein (www.bachverein-duesseldorf.de) und seit 2003 beim Konzertchor Wuppertal (www.konzertchor-wuppertal.com) CD-, Schallplatten- und Fernsehproduktionen. 1998 Titel „Musikdirektor”.

» www.thorsten-pech.com


RICHARD PINEL

Der Organist Richard Pinel ist musikalischer Direktor des Jesus College, Cambridge. Dort leitet er zwei renommierte Chöre in Gottesdiensten, Konzertreisen und CD-Aufnahmen. Zuvor war er sieben Jahre lang stellvertretender musikalischer Director an der St. George’s Chapel, Windsor Castle und hatte ähnliche Positionen am Magdalen College, Oxford, und der Kathedrale in Perth, Australien, inne.

Seine musikalische Karriere begann Richard Pinel als Chorsänger an der All Saints‘ Church, Northampton. 2002 erhielt er das angesehene Orgel-Stipendium des Magdalen College, Oxford. Dort studierte er unter der Anleitung des Komponisten und früheren Mitglieds der „King’s Singer“, Bill Ives. Während dieser Zeit nahm der für den Grammy nominierte Chor des Colleges mehrere CDs beim Label Harmonia Mundi USA auf. Pinel’s Spiel bei diesen Aufnahmen wurde als „eine Naturgewalt“ gelobt. In letzter Zeit studierte er unter Henry Fairs am Konservatorium in Birmingham. Seitdem gewann Pinel zahlreiche internationale Preise, darunter den ersten Preis, den Ad Wammes Preis und den Haji Hakim Preis des internationalen Breda-Orgel-Wettbewerbs in den Niederlanden.

Richard Pinel gab bereits Meisterkurse am Royal College of Organists und lehrte in Seminaren für Organisten. Seine erste CD „L’Orgue Symphonique“ wurde kürzlich beim Label Resonus Classics veröffentlicht und für ihre „elektrisierende Wirkung“ und ihren „gewaltigen Schwung“ gelobt. Konzertreisen führten Pinel bereits durch Großbritannien, nach Europa und die USA. Als Organist und Pianist war er im Radio bereits auf BBC Radio 2, BBC Radio 4, Classic FM und Radio France Culture zu hören.

 


ANDREAS SCHUMANN

OP2016_SchumannAufgewachsen in einer Kantorenfamilie, mit sechs Jahren erster Klavier und Trompetenunterricht, später Posaune in der Kreismusikschule Flöha

1985 bis 1990 Studium der Musik und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Gerhard Eßbach

1988 Engagement an der Philharmonie Magdeburg

Seit 2004 stellv. Soloposaunist

Seit 2000 Lehrer mit eigener Klasse am Konservatorium Georg Philipp Telemann

Seit 2009 Soloposaunist des Nordic Philharmonic Orchestra (Projektorchester)

 

 


MARTIN STEPHAN

Geboren 1952 in Gotha.

Musikalische Ausbildung im Thomanerchor Leipzig, an der Kirchenmusikschule Eisenach und an der Musikhochschule Weimar.

Nach Beendigung des Studiums Kapellmeister an den Städtischen Bühnen Erfurt.

1978 Ausbildung als Carillioneur in Vilnius und Kaunas.

1979-1986 Organist an den Städtischen Museen Erfurt und Carillioneur am Glockenspiel im Erfurter Bartholomäus-Turm.

1986-2002 Organist an der Konzerthalle Ulrichskirche Halle/Saale.

1997-2002 Titualorganist an Bachs Taufkirche St. Georgen zu Eisenach.

Preisträger verschiedener Wettbewerbe,

Umfangreiche Konzerttätigkeiten im In- und Ausland, zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und Plattenproduktionen.

1992-2002 Chor-Assistent des Stadtsingechores zu Halle und Carillioneur am Glockenspiel Roter Turm.

2003-2016 Kantor und Organist an der St. Nicolai Kirche in Westerland/Sylt.


DANIEL STICKAN / UWE STEINMETZ

Daniel Stickan und Uwe Steinmetz arbeiten seit 2009 mit dem Ziel zusammen, die Möglichkeiten von Jazzimprovisation als geistliche Musik auf Orgel, Clavichord und Saxophon zu erforschen. Ihre Musik wurde bereits auf 5 CDs dokumentiert (u. a. Edition Chrismon) und ihre Debut-CD „Waves” für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Sie spielen regelmäßig auf Jazz- und Kirchenmusikfestivals in Deutschland und europaweit (u. a. Alkmaar Orgelfestival, Elbjazz-Festival Hamburg, Kopenhagen Jazzfestival, IDO-Orgelfestival Düsseldorf). Ihre Musik wurde von der ARD in einem Film über die Musik der Reformation portraitiert, der NDR sendete 2015 ein komplettes Konzert aus der Loccumer Klosterkirche. Regelmäßig laden sie Solisten und Ensembles ein, um ihre musikalische Vision und Klangsprache zu verbreitern.

» www.wavesmusic.de

» www.ejk-records.de

 

DANIEL STICKAN

Daniel Stickan wurde 1980 in Göttingen geboren. Früh begann er sich für Jazzpiano und Kirchenorgel zu interessieren und hatte bereits im Alter von 15 Jahren eine Festanstellung als Organist. An der Hamburger Musikhochschule studierte er künstlerisches Orgelspiel bei Prof. Pieter van Dijk sowie Jazzpiano bei Prof. Dieter Glawischnig, Vladislav Sendecki, Prof. Jürgen Friedrich und Bobo Stenson. Er besuchte Orgelmeisterkurse bei Wolfgang Zerer, Harald Vogel, Theo Jellema und Hans-Ola Ericsson.

Daniel Stickan erhielt mehrere Auszeichnungen und spielte als Organist oder Pianist auf zahlreichen internationalen Festivals. Sein Orgelrepertoire umfasst neben dem gesamten Orgelwerk von J. S. Bach viele Werke des 20. Jahrhunderts und sein Interesse und Einsatz für neue Musik führte zu mehreren Uraufführungen.

2009 wurde er als Organist und 2014 als Jazzmusiker Stipendiat des Niedersächsischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft. Stickan schrieb und spielte Bühnenmusik für Monica Bleibtreu, Jutta Hoffmann und Dietmar Mues und komponierte Neubearbeitungen von Opern von C. W. Gluck, G. F. Händel sowie von Schuberts Winterreise für große Besetzungen. 2015 entstand die Kantate “Wassermusik”, eine Auftragskomposition der Hamburger Kinder- und Jugendkantorei. 2007-2013 erfüllte er einen Lehrauftrag für Klavier an der Musikhochschule Hamburg.

Verschiedene CD-Veröffentlichungen (u. a. Bachs Goldberg-Variationen) sowie Veröffentlichung eigener Chorsätze im Bärenreiter-Verlag („Chorbuch Reformation“) und Beiträge für Rundfunk, Fernsehen und Fachzeitschriften liegen vor. Mit Uwe Steinmetz entwickelt er neue Formen von Kirchenmusik und leitet gemeinsam die „Edition Jazz aus Kirchen“. 2014 organisierten beide im Auftrag der EKD eine Konzert- und Predigtreihe mit 70 Terminen in 14 deutschen Städten, die Jazz und Theologie neu zusammenführte.

» www.stickan.org

 

UWE STEINMETZ

Uwe Steinmetz wurde 1975 in Bremervörde geboren und studierte Saxophon und Musiktheorie in Berlin, Bern, Indien und Boston. Zu seinen Lehrern zählten u. a. Gebhard Ullmann und Volker Schlott (Berlin), Martin Classen (Bremen), John Ruocco (Brüssel), Andy Scherrer (Basel), Jerry Bergonzi und George Russell (Boston). Wesentliche Einflüsse waren Meisterkurse mit dem Art Ensemble of Chicago, John Surman, Bennie Golson, Michael Brecker und David Liebman sowie Ensemblearbeit mit Cecil McBee, Joe Maneri und der Konzertbesetzung des Bundesjugendjazzorchesters mit Peter Herbolzheimer.

Er spielte seine Musik schon in über 30 Ländern und erhielt nationale und internationale Auszeichnungen sowie Vollstipendien für sein Studium. Bis jetzt veröffentlichte er 12 CDs unter eigenem Namen in Deutschland und den USA und spielt auf zahlreichen anderen CD-Einspielungen als Solist. Das kompositorische Schaffen von Uwe Steinmetz enthält Werke für Chöre, Orgel, Kammerorchester, Streichquartett und Big Band. Seit 2002 arbeitet er mit dem Fitzwilliam String Quartet aus London, welches drei seiner Werke zur Uraufführung brachte. Zu seinen letzten Arbeiten zählt eine Kantate, die als Auftragskomposition für 3000 Sänger und Eric Ericsons Kammerchor entstand, sowie ein Oratorium über Miltons “Paradise Lost”.

Uwe Steinmetz unterrichtet an der Rostocker Musikhochschule Saxophon, Ensemble und Theorie und promoviert am liturgischen Institut in Leipzig über Jazz und Liturgie. Als Christ ist es ihm ein besonderes Anliegen, die verbindenden und versöhnenden Möglichkeiten von Musik und anderen Kunstformen in einer stetig komplexer werdenden Gesellschaft zu stärken.

» www.u-musik.us


JAN VAN MOL

Jan Van Mol war Titular-Organist an der historischen Orgel der Pauluskirche in Antwerpen und Lehrer am Königlichen Flämischen Musikkonservatorium ebenda.

Er spielte Konzerte in ganz Europa und weltweit: Süd Afrika, Philippinen, Brasilien, Argentinien, Uruguay, Japan u. v. m. In den letzten Jahren z. B. in Saint Paul’s Cathedral London, Ste. Clothilde Paris, Saratov Konzertsaal, Selby Abbey, Zagreb Kathedrale u. v. m.

Insgesamt spielte er etwa 20 CDs ein, wobei er gerne weniger bekannte Orgelkomponisten ins Licht bringt: Homilius, Oley, Beauvarlet-Charpentier, Callaerts, Miné, M. Corrette u. v. m.

Mit Sopranistin Cristel De Meulder leitet er den Orgelverein CALCANT. Ziel des Vereins ist es, die Orgelkultur und das weniger bekannte religiöse Repertoire zu fördern. Wege dazu sind nicht nur Konzerte und Festivals, sondern auch Orgelreisen und Orgelwanderungen, Lesungen, Fachartikel usw.

» www.janvanmol.be

 

 


GERHARD VINATZER

Geboren in Bischofshofen (Österreich) wo er im Alter von 8 Jahren das Spielen des Tenorhorns (Bariton) erlernte. Im Alter von 10 Jahren begann die Ausbildung an der Posaune am Salzburger Musikschulwerk. Mit erfolgreich bestandener Matura im Jahre 1990 wurde die Musikschulausbildung beendet, es folgten 2 Jahre Privatunterricht. 1992 hat Gerhard Vinatzer das Studium im Konzertfach Posaune an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Horst Küblböck begonnen. Von 1994-1998 absolvierte er zusätzlich die Studienrichtung Instrumental- und Gesangspädagogik (Schwerpunkt: Instrumentale Ensembleleitung). Das Studium im Konzertfach Posaune wurde 2000 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Dafür erhielt er den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Kunst und Kultur in Österreich.

Sein erstes Engagement erhielt Vinatzer 1999 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Danach folgten verschiedene Orchester-Verpflichtungen, u. a. am Musicaltheater Colosseum in Essen und am Gewandhaus zu Leipzig.

Seit 2006 ist Gerhard Vinatzer in der Philharmonie Magdeburg als Wechselposaunist (Tenor-/Bassposaune) tätig.