Aktuelles

Aktuelle Neuigkeiten und Informationen rund um die Orgelpunktreihe im Magdeburger Dom.


ORGELPUNKT 2017 – PROGRAMMÜBERSICHT

Das Programm des Orgelpunktes 2017 nimmt immer konkretere Formen an. Nun stehen auch die Titel der 19 Konzerte fest. Von ernst bis heiter, von meditativ bis feierlich, von klassisch bis modern – die Titel der Orgelpunkt-Konzerte versprechen auch in diesem Jahr ein eine spannende und vielfältige Konzertreihe, die alle Facetten der Orgelmusik beleuchten wird. Und natürlich darf im Luther-Jahr 2017 auch ein thematisch dazu passendes Konzert nicht fehlen!

Um weiterhin bei gestiegenen Kosten die Eintrittsfreiheit zu gewährleisten, bitten wir Sponsoren um ihre Unterstützung. Steuerabzugsfähige Bescheinigungen werden durch die Ev. Domgemeinde Magdeburg erteilt. Für nähere  Informationen stehen wir gern zur Verfügung!


 


ORGELPUNKT 2016 – RÜCKBLICK

Auch im Jahr 2016 waren die Orgelpunkt-Konzerte im Dom zu Magdeburg außerordentlich erfolgreich.

An 19 Sonntagen kontinuierlich Orgelkonzerte mit unterschiedlichen Programmen anzubieten, ist ein gewisses Wagnis und in diesem Format sicherlich ein „Alleinstellungsmerkmal“ für die Magdeburger Konzerte.

Aber der Erfolg hat der Planung Recht gegeben: Insgesamt konnte der Orgelpunkt 7.600 Besucherinnen und Besucher verzeichnen, das entspricht einem durchschnittlichen Besuch von 400 Zuhörerinnen und Zuhöreren – ein glänzendes Ergebnis für Orgelkonzerte!

Berührend waren auch die Reaktionen nach den Konzerten, insbesondere nach dem Abschlusskonzert: Es gab viel Zustimmung und Anregungen zum Konzept des Orgelpunktes und Vorfreude auf den Orgelpunkt 2017, der wiederum 19 Konzerte beinhalten wird.

Dank der Kollekten am Ende der Konzerte, die insgesamt die Begeisterung der Besucherinnen und Besuchern widerspiegelten, und dank der Unterstützung durch unsere Sponsoren konnte der freie Eintritt aufrecht erhalten werden und der Orgelpunkt mit einem positiven Ergebnis abschließen: alle Kosten einschließlich der Orgelwartung und -pflege sind gedeckt.

So können wir nun mit großer Zuversicht den Orgelpunkt 2017 mit Orgelkonzerten und Orgelpunkt-Plus-Konzerten planen.

Unser Dank gilt dem wunderbaren Publikum, den treuen Sponsoren, den ausgezeichneten Organisten, die alle gern wiederkommen möchten, weil sie die Orgeln, den Dom, das Publikum und unsere Stadt schätzen und bewundern, und dem Orgelpunkt-Team, das über 19 Sonntage für einen geräuschlosen Ablauf und für verlässliche Öffentlichkeitsarbeit gesorgt hat.

Dr. Elisabeth Henßge & Winfried Willems


ORGELPUNKT 19

Einen schöneren Abschluss  der diesjährigen Konzertreihe „Orgelpunkt“ konnte man sich kaum wünschen: über 400 begeisterte Besucher, die dem Organisten lange applaudierten und vielfach äußerten, dass sie sich jetzt schon auf den Orgelpunkt 2017 freuen.

Und ein glänzend aufgelegter Thomas Lennartz, technisch perfekt, virtuos, die Werke künstlerisch durchdringend, höchst variabel in der Registrierung, die Besonderheiten des Raumes einschätzend – ein Organist, dem es gelang, sozusagen über die Orgelbühne hinauszukommen und sein Publikum zu erreichen.

Wunderschön die dynamischen Wechsel im Programm, immer wieder neue Facetten der Werke aufdeckend. Die Improvisation zum Abschluss war dann die Krönung: eine Reminiszenz an „Last Night of the Proms“ und „Auld Lang Syne“ („Nehmt Abschied Brüder“). Es war ungewöhnlich beeindruckend, wie Thomas Lennartz diese Melodie „verarbeitete“, von sehr leisen, kaum von der Orgel gehörten Klängen bis hin zum strahlenden Organum plenum, und dies in musikalischen Strukturen, die jeder kritischen musikwissenschaftlichen Prüfung standhalten würden.

Wie gesagt: ein glänzender Abschluss der diesjährigen Konzertreihe!


ORGELPUNKT 19

Das Abschlusskonzert des diesjährigen Orgelpunktes im Dom zu Magdeburg findet am kommenden Sonntag, 25.09.2016, 16 Uhr statt.

Thomas Lennartz, seit 2008, Dresdner Domorganist und seit 2014 Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel sowie Leiter und Dekan des Kirchenmusikalischen Institutes der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, spielt Werke von Marcel Dupré, Francois Couperin, Olivier Messiaen, Jan Janka, Charles-Marie Widor und anderen sowie eigene Improvisationen.

Wiederum verspricht der Orgelpunkt ein sehr abwechslungsreiches Programm.

Der Eintritt ist wie immer frei.


ORGELPUNKT 18

„With Joy and Passion“ – und so war das Konzert dann auch. Die Begeisterung des Organisten für die große symphonische Schuke-Orgel und seine Erfahrung mit großen Instrumenten und deren enormen Registrierungsmöglichkeiten war in jedem Moment des Konzertes spürbar und übertrug sich auf das begeisterungsfähige Publikum, das die große Leistung mit herausfordernden Werken mit langem Beifall würdigte. Überdies hat Martin Kondziella bei seiner Programmauswahl Fingerspitzengefühl für die Erwartungen des Orgelpunkt-Publikums an ein abwechslungsreiches und zugängliches Programm bewiesen, und zwar ohne in irgendeiner Weise den hohen künstlerischen Anspruch in Frage zu stellen. Werke wie z. B. die „Sketches on Negro Spiritual Songs“ und „Sportive Fauns“ von D. Antalffy-Ziross oder die Bearbeitung des Allegretto aus Beethovens 7. Sinfonie forderten dem Organisten Erhebliches an technischer Fertigkeit wie musikalischer Durchdringung sowie der Fähigkeit, strukturell angemessen zu registrieren, ab. Grandios auch, mit welchen Steigerungen Kondziella das „Sursum Corda“ von Edward Elgar inszenierte.

Und mit einem kleinen Lächeln sei hinzugefügt: Die Souveränität eines Organisten beweist sich auch dann, wenn der Assistent gelegentlich nicht so zuverlässig agiert wie erwünscht.

Jedenfalls ist es schön zu erfahren, dass Organisten des Orgelpunktes ohne jedwede Abstriche an ihre Orgelkunst auch ihr Publikum im Auge behalten.


ORGELPUNKT 18

Das 18. und damit vorletzte Konzert der Orgelreihe „Orgelpunkt“ in diesem Jahr findet am kommenden Sonntag, 18. September 2016, 16 Uhr, im Dom zu Magdeburg statt.

Der Titel „With Joy and Passion“ („Mit Freude und Leidenschaft“) verheißt leichtere und fröhliche Orgelmusik. Er spiegelt sich auch in einigen Werkbezeichnungen wie „Sportive Fauns“ (Antalffy-Ziross), „Rustic Suite“ (Rowley), „Sketches on Negro Spiritual Songs“ (Antalffy-Ziross) wider. Zudem werden zu hören sein: „Sursum Corda“ von Edward Elgar, die Bearbeitung einer Violinsonate von Michael Festing und das Allegretto aus Beethovens 7. Sinfonie.

Martin Kondziella aus Berlin, dort und an anderen Orten wie auch im Rundfunk in Konzerten sehr aktiv, Kirchenmusiker in Dingelstädt, wurde wegen des großen Erfolges in seinem letzten Orgelpunkt-Konzert im Jahre 2014 nun erneut eingeladen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist dank der Unterstützung der Apotheke am Dom frei.


ORGELPUNKT 17

Eine Weile schien es, als stünde der 17. Orgelpunkt unter einem nicht glücklichen Stern: Einführungsgottesdienst für den neuen Domprediger, Pfarrer Jörg Uhle-Wettler, am Nachmittag mit der Frage, ob der Orgelpunkt noch auf größeres Interesse stoßen würde, erstmalige Verlegung des Konzertes auf 17 Uhr, Hörsturz beim Organisten und drohende Absage.

Und dann das: Der Dom war gut besetzt, der neue Pfarrer ließ es sich nicht nehmen, selbst da zu sein, und ein sehr gut aufgelegter Organist mit einem aufgrund seiner Erkrankung völlig veränderten Programm, der deswegen mit einem herzlichen dankenden Applaus begrüßt wurde. Man spürte, wie recht der Vorsitzende des GKR, Herr Stephen Stehli, hatte, als er bei seiner Begrüßung von der „Orgelpunkt-Gemeinde“ sprach.

Maximilian Betz aus München stellte sein Improvisationstalent und seine Kennnisse der verschiedenen Improvisationsstile in überzeugender Weise unter Beweis: technisch sicher, klar und durchsichtig, stilsicher und angemessen registriert – so etwa in der Choralpartita über „Valet dir will ich geben“ im barocken Stil, in seiner Hommage an W. A. Mozart mit Verarbeitung des Alla-Turca-Themas, mit seiner Concerto-Improvisation oder zum Abschluss mit der improvisierten „Symphony improvisèe pur Grand Orgue“ mit Zitaten aus „Ein feste Burg ist unser Gott“ und dem „Deutschlandlied“. Gerade beim letzten Werk wurde auch den Zuhörerinnen und Zuhörern, denen manche Klänge vielleicht etwas fremd erschienen, so eine deutliche Orientierung gegeben.

Also: wieder ein Orgelkonzert, das den Erwartungen des überwiegenden Teils der „Orgelpunkt-Gemeinde“ entsprach.


ORGELPUNKT 17

Am kommenden Sonntag beginnt der Orgelpunkt wegen der Einführung des neuen Dompredigers, Herrn Uhle-Wettler, erst um 17 Uhr.

Maximilian Betz, Chordirektor und Organist an St. Andreas in Eching bei Freising sowie Konzertorganist in vielen bedeutenden Domen und Kathedralen, spielt Werke von Johann Sebastian Bach ( Choralvorspiele, Praeludium und Fuge f-moll), Max Reger (Pastorale F-Dur und Choralfantasie „Wie schön leucht‘ uns der Morgenstern) und eigene Improvisationen.

Dank der Unterstützung der Steuerberatungsgesellschaft Fritze ist der Eintritt frei.


ORGELPUNKT 16

Als die Menschen schon sehr früh in den Dom strömten und der Dom schließlich voll besetzt war, spürte man die großen Erwartungen, die die Zuhörerinnen und Zuhörer an das Konzert mit Warnfried Altmann und Hans-Dieter Karras hatten. Dass diese noch übertroffen wurden, zeigten der große Beifall und die zahlreichen begeisterten Kommentare nach Ende des Konzertes.

Begann das Konzert mit der wunderbar vielseitig registrierten und äußerst musikalisch vom glänzend aufgelegten Hans-Dieter Karras dargebotenen Sonate Nr. 1 von Felix Borowski, so brachte dann Warnfried Altmann, mit seinem Saxophon durch den Dom wandelnd, gleichsam den ganzen Raum zum Schwingen. Faszinierend, wie sich der Dom vom Hohen Chor, über das Querschiff bis zum Taufbecken mit den Saxophonklängen füllte, wie unterschiedlich diese Klänge an den verschiedenen Orten des Domes wirkten, noch dazu bereichert durch Gesang und Maultrommel und wie sensibel schließlich die Orgel diese Klänge aufnahm. Eine seltene Symbiose von Raum und Musik!

Die Choralimprovisationen beider Künstler überschritten die Grenzen des Konventionellen, aber schlugen vielleicht gerade deswegen die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann.

Und dann ein unerwartetes, leises Ende: die Sarabande aus der Cello-Suite von J. S. Bach in der Bearbeitung von Warnfried Altmann für Saxophon solo, kein überwältigender Orgelklang, sondern Schlichtheit, aber doch hohe Kunst – und die Erfahrung, wie „modern“ Bach klingen kann.

Atemberaubende lange Stille nach dem letzten Ton, kaum je erfahren nach einem Konzert – und schließlich ein Beifall, der viel mehr als Klatschen war, sondern innere Dankbarkeit bezeugte.


ORGELPUNKT 16

Ein erneut besonderes Konzert findet am kommenden Sonntag, 4. September, um 16 Uhr als Orgelpunkt-Plus-Konzert im Dom zu Magdeburg statt.

Hans-Dieter Karras, Kantor und Organist an der Klosterkirche St. Maria Riddagshausen und für die Propstei Braunschweig-Ost, und Warnfried Altmann, bekannt durch seine Improvisationskunst und intensive Konzerttätigkeit, spielen Choralimprovisationen und Werke von Felix Borowski, Johann Sebastian Bach und Warnfried Altmann.

Nach der großen Resonanz, die im letzten Jahr ein Konzert für Orgel und Saxophon gefunden hat, bietet der Orgelpunkt erneut ein ungewöhnliches Konzert.

Dank der Unterstützung der Volksbank Magdeburg e.G. ist der Eintritt wiederum frei.


ORGELPUNKT 15

Welch‘ eine Bereicherung die Paradiesorgel im nördlichen Querschiff des Magdeburger Domes auch nach dem Neubau der großen Schuke-Orgel auf der Westempore darstellt, bewies mit hervorragendem Orgelspiel und einer sensiblen, die differenzierten Klangmöglichkeiten dieser Orgel ausschöpfenden Registrierung, Propsteiorganist Tobias Fraß aus Halle an der Saale. Ihm gelang es überzeugend, in durchaus unterschiedlichen Werken faszinierende Klangfacetten zu zeigen.

Aber nicht weniger überzeugend waren seine Darbietungen auf der großen Schuke Orgel: technisch perfekt, musikalisch durchdacht, fein registriert, auch mit gewissen Begrenzungen des symphonisch orientierten Instrumentes bei barocker Musik souverän umgehend, z. B. bei Bachs Toccata in d (dorisch).

Aufgrund der Witterungsverhältnisse erlebten nur etwas mehr als 200 Besucherinnen und Besucher das Konzert – diese aber waren begeistert, obwohl sie sich jeweils auf sehr unterschiedliche Werke und dynamische Varianten (z. B. Klomps „Geh aus mein Herz und suche Freud“ oder Sigfrid Karg-Elerts „Wie schön leucht‘ uns der Morgenstern“) einstellen mussten.

Doch wie aufgeschlossen das Magdeburger Publikum ist, hat es schon mehrfach bewiesen.

Fazit: Tobias Fraß sollte mehr über die Grenzen des Landes Sachsen-Anhalt hinaus bekannt werden.


ORGELPUNKT 15

Das nächste Orgelkonzert der Reihe „Orgelpunkt“ im Dom zu Magdeburg findet am kommenden Sonntag, 28. August 2016, 16 Uhr, statt.

Tobias Fraß, Dekanatskantor und Organist an der Propstei- und Moritzkirche in Halle an der Saale, spielt unter dem Titel „Mit unseren Nachbarn durch die Zeit“ an beiden Domorgeln eine Vielzahl von kleineren und größeren Orgelwerken, unter anderem von Nicolaus Bruhns, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert, Joseph Jongen , Patrick Hawes.

Dank der Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg ist der Eintritt frei.


ORGELPUNKT 14

Ein außergewöhnlicOP14hes Orgelkonzert erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer am vergangenen Sonntag im vollbesetzten Dom.

Sind beide Organisten, Matthias Mück und Otto Maria Krämer, schon sehr bekannt und anerkannt als ausgezeichnete Improvisationskünstler, so darf man diesem Konzert der gemeinsamen Improvisation an beiden Orgeln des Domes ohne Übertreibung die Attribute „genial“ und „phantastisch“ zumessen:

Stilsicher und konzentriert in den verschiedenen Improvisationen, unnötige Schnörkel und Ausschweifungen konsequent vermeidend, äußerst differenziert und phantasievoll in den Registrierungen beider Orgeln, eine wunderbare Klangbalance beider Orgeln erreichend, trotz der akustischen Herausforderungen durch die große Entfernung beider Orgeln im Gleichmaß auch in schnellen Passagen.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer wurden so im Dom durch Musik „umfangen“ und folgten dem Konzert mit großer Spannung, Aufmerksamkeit und Ruhe. Selten gab es noch lange nach dem Konzert so viele positive Rückmeldungen.

 


ORGELPUNKT 14

Ein besonderes Konzerterlebnis dürfen die Besucherinnen und Besucher des 14. Orgelpunkt-Konzertes im Dom zu Magdeburg am kommenden Sonntag, 21.August 2016, 16 Uhr, erwarten.

Otto Maria Krämer, Kantor und Organist an St. Peter und Paul in Straelen, und Kathedralmusiker Matthias Mück (Magdeburg), beide ausgewiesene und ausgezeichnete Improvisatoren, improvisieren an beiden Orgeln des Domes unter dem Titel „Improvisationen – aus vier Ärmeln geschüttelt“.

Die Improvisationen folgen unterschiedlichen Stilen und Zeiten. So erklingen Improvisationen im französisch-barocken Stil, im deutschen Barockstil, im Stil der Wiener Klassik und im Stil von Olivier Messiaen. Den Abschluss des Konzertes bildet eine Sonate über gegebene Themen.

Dank der Unterstützung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ist der Eintritt frei.


ORGELPUNKT 13

Das 13. Orgelpunkt-Konzert am vergangenen Sonntag mit Georg Wendt (Sehmatal in Sachsen) bewies, wie sinnvoll das Konzept des Orgelpunktes ist, auch junge Organisten aus Orten zu verpflichten, in denen vielleicht nicht immer hervorragende oder große Orgeln zur Verfügung stehen.

Georg Wendt, aufgeschlossen für neue Wege in der Orgelmusik, nutzte diese Chance, übrigens assistiert von seinem 7-jährigen Sohn(!), dessen Füße zwar nicht das Pedal erreichen , dessen Hände aber sehr geschickt den Sequenzer bedienen können.

Die Variationen verschiedener Komponisten waren durchdacht registriert bis hin zu für den Dom ungewöhnlich leisen Klängen, die große innere und äußere Stille voraussetzten, und wurden technisch perfekt ausgeführt. Diese Fähigkeiten Georg Wendts vermochten auch Längen in einem Orgelwerk wie z. B. von Johann Christian Heinrich Rinck zu „überbrücken“.

Die Zustimmung und der Zuspruch so mancher Hörerinnen und Hörer am Ende des Konzertes bewiesen, dass es ein wieder sehr gelungener Orgelpunkt war.


ORGELPUNKT 13

Das nächste Orgelkonzert der Reihe „Orgelpunkt“ im Dom zu Magdeburg findet am kommenden Sonntag, 14. August 2016, 16 Uhr, statt.

Georg Wendt (Sehmatal), ein junger Organist mit hervorragender Ausbildung, u. a. an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle und der Musikhochschule Detmold, aufgeschlossen für innovative und experimentierfreudige Konzertprogramme, spielt unter dem Titel „Variationen“ die Grobschmied-Variationen von Georg Friedrich Händel in der Bearbeitung von S. Karg-Elert, Variationen über „Heil dir im Siegerkranz“ von Johann Christian Heinrich Rinck, Mozart-Variationen von Max Reger und Variationen über Gershwins „I got rhythm“ von Harold Britton. Es handelt sich also um ein sehr abwechslungsreiches Programm, das durch die Leitmotive der verschiedenen Variationen eingängige Hörerlebnisse verspricht.

Der Eintritt ist wie immer frei.


ORGELPUNKT 12

Erneut war der Dom vollbesetzt, als Rudolf Kelber unter dem Titel „Toccata – Choral – Sinfonie“ konzertierte.

Der brillante Organist aus Hamburg arbeitete durchweg mit sensiblen und zurückhaltenden Klangfarben und behielt diese Zurückhaltung bei allen Werken des Konzertes bei, so dass erst der Abschluss mit Max Regers Toccata und Fuge a-moll die volle Klangpracht der großen Orgel zur Geltung brachte, was den Erwartungen der Zuhörer, die sich dazu eine Weile gedulden mussten, entsprach.

Bei den anderen Werken, wie z.B. Regers Bearbeitung der Bach‘schen D-Dur-Toccata oder bei Kelbers Bearbeitung der „Linzer“-Sinfonie von Mozart war durchweg die Absicht leitend, die musikalischen Strukturen so durchsichtig wie möglich zu machen und auf größere dynamische Kontraste zu verzichten.

Wieder einmal bewies ein Orgelpunkt-Konzert die große Spannweite der Orgelmusik und ihrer Interpretation.

Am kommenden Sonntag: Georg Wendt (Sehmatal) mit Variationen von Händel/Karg-Elert, Rinck, Britton/Gershwin und Reger.


ORGELPUNKT 12

Das nächste Orgelkonzert der Reihe „Orgelpunkt“ im Dom zu Magdeburg findet am kommenden Sonntag, 7. August 2016, 16 Uhr statt.

Es spielt Rudolf Kelber aus Hamburg, von 1982 bis 2015 Organist und Kirchenmusikdirektor der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg, bekannt durch viele Konzerte mit breitem Repertoire in allen Ländern Europas sowie in den USA und Japan.

Das Konzert ist nach den verschiedenen Gattungen der Werke des Konzertes „Toccata – Choral – Sinfonie“ überschrieben. So erklingen von Johann Sebastian Bach die Toccata in D-Dur, von Max Reger Toccata und Fuge a- moll, von Johannes Brahms der Choral „O Gott, du frommer Gott“, von Wolfgang Amadeus Mozart die Sinfonie C-Dur KV 425 in einer Orgeltranskription und schließlich von Olivier Messiaen „Le mystére de la Sainte Trinité“.

Der Eintritt ist wie immer frei.


ORGELPUNKT 11

Gelegentlich kann man hören, dass die große symphonische Schuke-Orgel im Dom zu Magdeburg für Musik der Barockzeit weniger geeignet sei. Ca. 450 Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich am vergangenen Sonntag davon überzeugen, dass durch geschickten Umgang mit dem Instrument – sowohl im Hinblick auf transparente, unangemessene Gewichtungen vermeidende Registrierungen und strukturiertes Spiel als auch im Hinblick auf die gewählten Tempi – barocke Musik sehr wirkungsvoll zur Geltung kommen kann: Friedemann Johannes Wieland (Ulm) bewies das mit Buxtehudes Ciacona in c und Bachs Passacaglia in c .

Wie filigran die Orgel auch bei klassischen Werken erklingen kann, zeigte Wieland an Mozarts/Eberlins „Der Morgen und der Abend“ – 12 Musikstücke für das Hornwerk der Festung Hohensalzburg.

Seine großes virtuoses Können stellte Wieland dann besonders mit den sozusagen auf die Orgel „zugeschnittenen“ Werken von Lefébure-Wély und Theodor Dubois unter Beweis, die den prachtvollen Abschluss eines hervorragenden Konzertes bildeten.


ORGELPUNKT 11

Das nächste Orgelkonzert der Reihe „Orgelpunkt“ im Dom zu Magdeburg findet am kommenden Sonntag, 31. Juli 2016, 16 Uhr statt.

Friedemann Johannes Wieland, Erster Organist und Kantor am Ulmer Münster, vielfach bekannt durch rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland als Dirigent und Organist, hat sein Konzert „Heiter bis wolkig“ überschrieben, abgeleitet von einem der zu hörenden Werke: Leopold Mozart/Johann Ernst Eberlin, „Der Morgen und der Abend“, 12 Musikstücke für das Hornwerk der Festung Hohensalzberg. Hinzu kommen Werke, die aufgrund ihres unterschiedlichen Charakters im übertragenen Sinne den Konzert-Titel widerspiegeln: D. Buxtehude, Ciacona in – J. S. Bach, Passacaglia in c – L. J. A. Lefébure-Wély, Boléro de Concert – Th. Dubois, Toccata in G.

Der Eintritt ist wie immer frei.


Schön dass auch die Kath. Kathedralpfarrei St. Sebastian die Orgelpunkt-Konzerte im Dom durch ihre Publikationen unterstützt!

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ORGELPUNKT 10

„Ein phantastisches Publikum“, das war der erste Kommentar von Roman Hauser nach einem nicht minder phantastischen Orgelkonzert mit 450 begeisterten Besucherinnen und Besuchern.

Roman Hauser verstand es glänzend, die zahlreichen Möglichkeiten der großen Schuke-Orgel mit äußerst differenzierten Registrierungen zu nutzen, ohne auch nur ein einziges Mal der Gefahr zu unterliegen, zu wuchtig und damit eher undurchsichtig zu spielen. Hinzu kamen eine Musikalität und ein Einfühlungsvermögen in den Charakter der Werke, die  gleichermaßen faszinierend wie vorbildlich waren. Roman Hauser hat ein Herz für die Domorgel, das war nicht zu überhören; er bewies dies aber auch dadurch, dass er eigens für den Orgelpunkt in Magdeburg seine „Four Evocations for Organ“ komponiert hatte, die viele Zuhörerinnen und Zuhörer durch ihre Anklänge an rituelle Anrufungen, an den Charakter von Werken Stravinskys u. a. in eine tiefe innere Spannung versetzten, ohne dass irgendwelche Zweifel an der völligen Eigenständigkeit seiner Komposition in den Sinn kamen.

Danke, Roman!

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ORGELPUNKT 10

Am kommenden Sonntag, 24.Juli 2016, 16 Uhr, findet das nächste Konzert der Reihe „Orgelpunkt“ im Dom zu Magdeburg statt.

Roman Hauser, Organist an der Jesuitenkirche in Wien, künstlerischer Leiter von Festivals, als Organist und Improvisator im In- und Ausland tätig, spielt unter dem Titel „Tanz auf der Orgel“ in Abänderung des ausgedruckten Programmes vor allem Werke der großen französischen Orgelsymphonik von Louis Vierne, Maurice Duruflé, Marcel Dupré und Joseph Bonnet sowie eigene Improvisationen („Four Evocations for Organ“).

So bezieht sich nun der Titel des Konzertes vor allem auf die Virtuosität, den „Tanz der Finger“, die dem Organisten mit diesem Programm abverlangt wird.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist wie immer frei.


ORGELPUNKT 09

Etwa 450 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen am letzten Sonntag zum 9. Orgelpunkt-Konzert in den Dom und ließen sich von der enormen Spielfertigkeit und Technik des jungen Organisten Christoph Bornheimer aus Hannover begeistern. Christoph Bornheimer erreichte die Besucherinnen und Besucher aber auch deswegen, weil er die Werke seines Programms nicht nur technisch brillant vortrug, sondern ihren „musikalischen Geist“ zu vermitteln wusste. Dies gelang ihm sicherlich auch so gut, weil er über differenzierte musiktheoretische und musikwissenschaftliche Kenntnisse verfügt, welche die Grundlage seiner Werkinterpretation bilden.

Am kommenden Sonntag: Roman Hauser (Wien): „Tanz auf der Orgel“


ORGELPUNKT 09

Am kommenden Sonntag, den 17.Juli 2016, findet das 9. Konzert der Reihe „Orgelpunkt“ im Dom zu Magdeburg statt.

Christoph Bornheimer, Konzertorganist und Kirchenmusiker an der Ev.-luth. Auferstehungskirche Hannover-Döhren, spielt originale Orgelwerke von César Franck (Trois chorals pour grand orgue und Choral E-Dur) und Maurice Duruflé (Suite op. 5 und Toccata) sowie Orgelbearbeitungen von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Vorspiel zum 1. Akt ) und Samuel Barbers „Adagio for Strings“.

Der Eintritt ist wie immer frei.


ORGELPUNKT 08

Als großer Kenner der Schuke-Orgel im Dom zu Magdeburg erwies sich beim 8. Konzert der Reihe „Orgelpunkt“ am vergangenen Sonntag Paul Derrett aus Hull (UK).

Ca. 320 Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten dank einer vielfältigen Registrierung der englisch-romantischen Orgelmusik einmal mehr, über welche Klangmöglichkeiten von feinsten Schattierungen bis zum strahlenden Organum plenum das Instrument verfügt und wie es stets aufs Neue überraschen kann, wenn es von einem so exzellenten Organisten wie Paul Derrett, der selbst die schwierigsten Passagen mit Bravour und stets mit Sinn für den musikalischen Gehalt meisterte, gespielt wird.

Am kommenden Sonntag: Christoph Bornheimer (Hannover) mit originalen Orgelwerken und Bearbeitungen für die Orgel: „Transkription und Original“


ORGELPUNKT 08

Ein Programm mit rein englischer Orgelmusik präsentiert am kommenden Sonntag, 10.07.2016, 16 Uhr, Paul Derrett aus Hull (UK) im 8. Orgelpunkt-Konzert im Magdeburger Dom.

Das abwechslungsreiche Programm enthält Werke von Charles Parry (Fantasia und Fugue in G), Percy Whitlock (Four Extemporisations), Frank Bridge (Minuet) und Richard Francis (Variations on an Silesian Melody).

Paul Derrett ist ein international außerordentlich gefragter Konzertorganist, der an allen bedeutenden Stätten in Europa konzertiert hat, auch mit großem Erfolg schon in Magdeburg.

Zudem unterhält Paul Derrett eine eigene Orgelbauwerkstatt, in der er besonders wertvolle historische Instrumente restauriert.

Dank der Unterstützung der OPTI-Dienstleistungsgruppe ist der Eintritt wiederum frei.


ORGELPUNKT 07

Rund 400 Besucherinnen und Besucher kamen am vergangenen Sonntag zum „Afrika Hymnus“ mit Gerrit Jordaan (Südafrika). Und die meisten von ihnen erlebten für sie völlig ungewohnte, neue Orgelklänge, auf die sich einzulassen, die Bereitschaft, sich Neuem zu öffnen, vonnöten war. Denn die südafrikanischen Orgelwerke verbanden musikalische Elemente der Tradition mit modernen expressiven Klängen. Aber wer die Offenheit zu hören mitbrachte, konnte sich hineinversetzt fühlen in die südafrikanische Landschaft mit ihrer Weite und sehr eigenen Musik.

Wie aufgeschlossen das Magdeburger Publikum ist, zeigte dann der große Applaus für Gerrit Jordaan, der die musikalischen und technischen Herausforderungen der Werke hervorragend bewältigte.

Die wunderschöne Registrierung war auch ein Ergebnis der Überlegungen zweier Organisten, die aus Südafrika stammen: Barry Jordan, Domorganist in Magdeburg, und Gerrit Jordaan.

Am nächsten Sonntag: Paul Derrett (Hull, UK) mit Orgelmusik aus England.

Dazu eine kleine Anmerkung: Paul Derrett und Paul Carr (Birmingham, UK), der vor wenigen Wochen spielte, sehen ihre Konzerte als besonderes Zeichen ihrer Verbundenheit mit Europa.


ORGELPUNKT 07

Das nächste Konzert der Reihe „Orgelpunkt“ am kommenden Sonntag, 3. Juli 2016, 16 Uhr, ist unter anderem durch den spezifischen Klangcharakter neuerer Orgelmusik Südafrikas geprägt, der Elemente der Tradition und Gegenwart des Landes mit Einflüssen aus anderen Kulturen zu verbinden sucht. Daher hat Gerrit Jordaan aus Südafrika sein Konzert mit Werken von Stefans Grové (Afrika Hymnus I), Surrendan Reddy (An African Hymn) „Afrika Hymnus“ überschrieben.

Es werden aber auch Werke der großen Orgeltradition von D. Buxtehude (Toccata in F-Dur), J. Bethier (Trois danses ecclésiastiques) und A. Z. Dezsö (Madonna) zu hören sein.

So trägt auch dieses Konzert dazu bei, den Besucherinnen und Besuchern der Konzerte die ganze Breite der Orgelmusik verschiedener Länder und Zeiten zu zeigen.

Die Konzert-Patenschaft hat der Verein zur Förderung der Magdeburger Domorgeln übernommen-

Der Eintritt ist wie immer frei.


ORGELPUNKT 06

Ein wahrhaft grandioses Orgelkonzert erlebten ca. 650 Besucherinnen und Besucher am Sonntag im Dom zu Magdeburg. Anlässlich seiner Verabschiedung hatte sich Domprediger Quast vom Domorganisten ein besonderes Programm gewünscht. Und dieses Programm von Bach über Franck, Messiaen und Duprè stellte den Domorganisten, Barry Jordan, mit äußerst schwierigen Orgelwerken vor enorme Herausforderungen, die er dann glänzend bewältigte: technisch brillant, musikalisch überzeugend, alle Möglichkeiten „seiner“ Domorgel nutzend. Und wieder zeigte sich, wie sehr der Orgelpunkt von Besucherinnen und Besuchern aus Nah und Fern angenommen wird. Für den Domorganisten und den scheidenden Domprediger wird dies eine ganz besondere Freude gewesen sein.


ORGELPUNKT 06

Das nächste Orgelpunkt-Konzert am Sonntag, 26.06.2016, im Dom zu Magdeburg gestaltet Domorganist Barry Jordan, mit Werken von J. S. Bach (Praeludium und Fuge e-moll, Choralbearbeitungen „Schmücke dich, o liebe Seele“ und „Wir glauben all an einen Gott“), C. Franck (Choral Nr. 3 a-moll), O. Messiaen (aus „La Natavité du Seigneur“), M. Dupre (Variations sur un Noél).

Dieses Programm mit Werken aus verschiedenen Jahrhunderten und Stilrichtungen wurde auf besonderen Wunsch von Domprediger Giselher Quast so zusammengestellt. Es ist ein Orgelpunkt-Konzert zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand und daher auch „Konzert für den Domprediger“ überschrieben.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Hinweis: Eröffnung der diesjährigen Reihe „Orgelkunst“ am Freitag, 24.06.2016, 18.30 Uhr, Dom zu Magdeburg. Barry Jordan spielt unter dem Titel „Düster-leuchtend“ Werke von Reubke, Swayne, Dupré.


ORGELPUNKT 05

Erneut ein vollbesetzter Dom am vergangenen Sonntag: ca. 650 Zuhörerinnen und Zuhörer ließen sich von Andreas Schumann, Posaune, und Matthias Dreißig, Orgel, begeistern. Wieder wurde deutlich, wie der Bläser- und Orgelklang mit dem gotischen Dom korrespondieren können.

Dabei zahlte sich die intensive Vorbereitung der beiden Musiker aus: Matthias Dreißig fang außerordentlich vielfältige und farbige Registrierungen, die sich in faszinierender Weise mit der wunderbaren Klanggebung der Tenor-, Alt- und Bassposaune durch Andreas Schumann zusammenfügten, und zwar in den eher lyrischen Werken wie auch in den virtuosen. Souverän auch die Leistung von Matthias Dreißig an der Orgel allein, so mit Johann Gottfried Ritters Sonate in d-moll und Bachs Präludium und Fuge c-moll.

Am nächsten Sonntag: Barry Jordan, Magdeburg, mit einem „Konzert für den Domprediger“ zur Verabschiedung von Domprediger Giselher Quast.


ORGELPUNKT 05

Das 5. Orgelpunkt-Konzert am kommenden Sonntag, 19. Juni 2016, 16 Uhr, im Dom zu Magdeburg ist wieder ein Orgelpunkt-Plus-Konzert.

Matthias Dreißig (Erfurt), Organist an der Predigerkirche in Erfurt, und Andreas Schumann (Magdeburg), Soloposaunist an der Magdeburger Philharmonie und des Nordic Philharmonic Orchestra, spielen u. a. Werke von Alexandre Gulimant (Morceau Symphonique pour trombone tenor et orgue), Hannes Meyer (Sonate c-moll für Altposaune und Orgel), Gabriel Fauré (Pie Jesu, bearb. für Orgel und Altposaune). Hinzu kommen Orgelwerke von August Gottfried Ritter (Sonate d-moll) und J. S. Bach (Praeludium und Fuge c-moll).

Dank der Unterstützung der ÖSA Versicherungen ist dieses besondere Konzert möglich und der Eintritt frei.


ORGELPUNKT 04

Was für ein Konzertereignis! Fast 600 Besucherinnen und Besucher beim Orgelpunkt 04 mit Thorsten Pech (Orgel) und Uwe Komische (Trompete und corno da caccia).

Nach ihrem großartigen Auftritt im Jahr 2015 begeisterten die Künstler erneut mit wunderbarem und einfühlsamem Orgelspiel – bei Cathédrales von Vierne erlebte man musikalisch alle Dimensionen des Kirchenraumes – und einer überzeugenden Balance von Orgel und Trompete bzw. Horn in den übrigen Werken. Die Variationen über „In dir ist Freude“ für Orgel und Trompete von Thorsten Pech trafen die Stimmung im Dom. Stehende Ovationen und eine Zugabe über „Highland cathedral“ in einer atemberaubenden Stille bei stehendem Publikum.

Dank an die Künstler und Dank an ein nicht nur konzentriertes, sondern auch begeisterungsfähiges Magdeburger Publikum!

Am nächsten Sonntag wieder ein Orgelpunkt-Plus-Konzert: Matthias Dreißig (Erfurt, Orgel) und Andreas Schumann (Magdeburg, Posaune) mit einem vielfältigen Programm.


ORGELPUNKT 04

Ein besonderes Konzertereignis gibt es am kommenden Sonntag, 12.06., 16 Uhr im Rahmen der Konzertreihe „Orgelpunkt 2016“ im Dom zu Magdeburg.

Nach der überwältigenden Zustimmung im letzten Jahr gastieren erneut Thorsten Pech (Weimar/Wuppertal), Orgel, und Uwe Komischke (Weimar/Dortmund), Trompete und Corno da caccia. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Konzert von Gottfried Heinrich Stölzel und Choralvariationen über „In dir ist Freude“ von Thorsten Pech für Trompete und Orgel, Lavallées „Mediation réligieuse“ und Rheinbergers „Abendlied“ für Corno da caccia und Orgel, sowie Orgelwerke von Johann Gottfried Müthel, Gustav Adolf Merkel und Louis Vierne.

An Abwechslung fehlt es dem Programm des Orgelpunktes 4 also nicht.

Dank der Unterstützung von RTC Bänex, Reifen Autoservice ist der Eintritt auch dieses Mal frei.

 


ORGELPUNKT 03

Ein glänzendes Konzert gab Domorganist Stefan Madrzak (Soest) am letzten Sonntag im Rahmen der Domfestspiele. Gut 350 Zuhörerinnen und Zuhörer waren begeistert und erbaten eine Zugabe.

Wenn man sich unter dem Titel „Kirmesklänge“ nur lautes Orgelspiel vorstellte, wurde man sehr überrascht. Selten war die Domorgel in so feinen Nuancen, leisen Tönen und Farbspielen im Piano zu hören wie an diesem Tag. Dies galt besonders für Dimitri Schostakowitsch, Tanz der Puppen. Doch es kamen auch die großartigen klanglichen Möglichkeiten der Orgel im forte/fortissimo-Bereich zur Geltung, etwa bei Petralis Allegro brillante u. a. m.

Für den Konzertsponsor „Schubert Motors GmbH“ dürfte es auch eine Überraschung gewesen sein, dass das Logo des OP genau auf dem Tacho des Mini von Stefan Madrzak Platz fand.

03

 

Am nächsten Sonntag, 12.Juni, 16 Uhr, nun ein weiteres Highlight: Ein Orgelpunkt Plus-Konzert mit Thorsten Pech, Orgel, und Uwe Komischke, Trompete und Corno da caccia.

 


ORGELPUNKT 02

Trotz einer großen Veranstaltungsdichte in Magdeburg und zahlreicher Konzerte der „Tage mitteldeutscher Barockmusik“ fanden sich am letzten Sonntag über 200 Zuhörerinnen und Zuhörer zum Orgelpunkt 02 mit Paul Carr aus Birmingham im Dom zu Magdeburg ein. Ein glänzend aufgelegter Paul Carr zeigte in einem wahren Feuerwerk abwechslungsreicher Werke mit hohen Tempi und farbigen Registrierungen („More Organ Fireworks“) sein enormes virtuoses sowie künstlerisches Können und begeisterte das Publikum mit technischer Brillanz und musikalischem Einfühlungsvermögen.

Am kommenden Sonntag wird es dann besonders heiter: Stefan Madrzak aus Soest hat sein Programm mit „Kirmesklänge“ überschrieben.


ORGELPUNKT 02

Nach dem glänzenden Auftakt des Orgelpunktes 2016 mit Barry Jordan und über 400 Besucherinnen und Besuchern im Dom spielt nun am kommenden Sonntag, 29. Mai, 16 Uhr, Paul Carr aus Birmingham (UK) unter dem Titel „More Organ Fireworks“. Nach dem faszinierenden Konzert „Organ Fireworks“ im letzten Jahr war es ein vielfacher Wunsch, Paul Carr erneut einzuladen.

Das Programm ist gekennzeichnet durch Orgelwerke unterschiedlichen Charakters und Entstehungszeit. So werden Werke von J. S. Bach, J. Haydn, J. Weaver, P. Spicer, H. Mulet, L. Vierne und F. Schmidt zu hören sein – also ein Feuerwerk der musikalischen Farben.

Dieser Orgelpunkt findet im Rahmen der „Tage Mitteldeutscher Barockmusik“ in Zusammenarbeit mit dem Verein „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ statt.

Danke der Unterstützung von RTC Bänex Reifen & Autoservice ist auch dieses Mal der Eintritt frei.

 

Logo_MBMOrgelpunkt_Sponsoren_Baenex

 


ORGELPUNKT 01

Einen wunderschönen Auftakt des Orgelpunktes 2016 erlebten über 400 Besucherinnen und Besucher des Orgelkonzertes am Sonntag mit Domorganist Barry Jordan. Ein sehr abwechslungsreiches Programm fand ein dankbares Publikum. Beeindruckend besonders Barry Jordans Bearbeitung von George Gershwins „ I got Rhythm“ in Variationen, die die vielfältigen Klangmöglichkeiten der großen Schuke-Orgel aufzeigte. Hier zeigte der Domorganist, dass er nicht nur ein glänzender Organist, sondern auch ein überzeugender Komponist ist.

Am kommenden Sonntag spielt nun Paul Carr aus Birmingham (UK) unter dem Titel „More Organ Fireworks“ – ein Titel, der Bezug nimmt auf sein beeindruckendes Konzert im letzten Jahr unter dem Titel „Organ Fireworks“.


DIE ORGELPUNKTREIHE 2016 BEGINNT

Am kommenden Sonntag, 22. Mai 2016, 16 Uhr findet das Eröffnungskonzert der diesjährigen Orgelkonzertreihe „Orgelpunkt“ statt.

Domorganist Barry Jordan spielt unter dem Titel „Happiness“ abwechslungsreiche Orgelwerke von Jean Langlais (Chant de joie), Johann Sebastian Bach (Choralvorspiele und Präludium und Fuge C-Dur), Alfred Hollins (A Song of Sunshine), Ad Wammes (Happiness) und George Gershwin (Variations on „I got Rhythm“).

Der Eintritt ist dank der Unterstützung der Städtischen Werke Magdeburg frei.

Das Konzert findet im Rahmen des Magdeburger Orgelspazierganges statt. Zuvor konzertieren um 14 Uhr im Kloster Unser Lieben Frauen Andreas Mitschke, Leipzig, und um 15 Uhr in der Kathedrale St. Sebastian Mako Kusagaya, Stendal.

Die neunzehn Orgelpunkt-Konzerte des Orgelpunktes 2016 zeichnen sich durch große Vielfalt aus. Neben Konzerten für Trompete und Orgel, Posaune und Orgel, Saxophon und Orgel, einem Improvisationskonzert für vier Hände und vier Füße, bieten Organisten aus dem In- und Ausland ein Feuerwerk abwechslungsreicher und farbiger Orgelmusik. Titel wie z. B. „More Organ Fireworks“, „Kirmesklänge“, „Afrika Hymnus“, „Tanz auf der Orgel“, „Heiter bis wolkig“ oder „Mit unseren Nachbarn durch die Zeit“ geben davon ein Vorahnung. Diese Vielfalt entspricht der Vielfalt des Publikumswünsche- und interessen.

Dank der Unterstützung durch Sponsoren bleiben alle Konzerte eintrittsfrei. Die Kollekten nach den Konzerten sind allerdings wesentliche Grundlage der Finanzierung der Orgelreihe.